On Fri, 24 Oct 2008, Frank Jäger wrote:
Und zu den Blinden: Es gibt Projekte dazu und die sind technisch ganz anders aufgebaut als OSM. Die haben eine exakte technische Definition und exakte Qualitätsvorschriften. Für einen Blinden wäre es eine Katastrophe, wenn mal jemand beim Mappen ganz unabsichtlich einen Punkt ein paar Meter verschiebt. Nur so als Denkanstoss...Info dazu z.B. unter: http://www.nav4blind.de "Blinde oder sehbehinderte Menschen sollen in einem 30 - 50 cm breiten virtuellen Korridor geleitet werden ... " "Gegenüber herkömmlichen Navigationssystemen besteht die besondere Herausforderung dieses Projektes darin, die Navigation genauer .... einzurichten." "Die Grundlage des Systems bilden hochgenaue, ALKIS-kompatible Katasterkarten, die ..."
Halte ich weiterhin für Unfug, bis mir jemand das Gegenteil beweist. Das Hauptproblem von solchen Daten ist nicht die Ersterfassung, sondern die Laufendhaltung. Und die riesigen Mengen an blinden Menschen, die eine Laufendhaltung (theoretisch ja sogar tagesaktuell, den ein Blinder sieht ja ein Loch einer Baugrube im Boden nicht) von einer flächendeckenden dezimetergenauen Stadtkarte bezahlen sollen kann ich mir irgendwie nicht so richtig vorstellen.
Obwohl, wenn das mit dem Überwachungswahn so weiter geht, kann man das irgendwann aus den aufgestellten Videokameras ableiten...
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