Hallo Johann, > Barometrische Höhenmesser muss man mindestens täglich kalibrieren
"Täglich" genügt nur bei stabiler Drucklage und bei besonders temperaturstabilisierten Geräten. Bei nicht temperaturstabilisierten Geräten muss die Temperatur +-5 Grad konstant gehalten werden (also nicht aus der Hosentasche in die kalte Bergluft, nicht mal in der warmen Hand und mal mit Handschuhen). *Meteorologische Druckschwankungen müssen unbedingt kompensiert werden*. Druckschwankungen sind aber (von Nicht-Meteorologen) schwierig zu erkennen, da anhand der Anzeige nicht unterschieden werden kann, ob nun der Luftdruck sich meteorologisch geändert hat, oder durch eine andere Messhöhe. Deshalb empfehle ich: - alle 3 Stunden anhand bekannter Höhe kalibrieren (Messbolzen) - bei Tagen mit Frontdurchgängen (Gewitter, steigendem oder fallendem Barometer) keine barometrischen Höhenmessungen vornehmen. > Schwächen haben die SRTM-Daten bei starken Steigungen. > Klippen, hohe Brücken, tiefe Flußtäler. > Dort kann es sinnvoll sein, mit GPS nachzuvermessen. Für die kartografische Darstellung starker Steigungen (Felswand, Geländeabbruch, Klippe, Hohlweg, tief eingeschnittenes Tal) benötigt man spezielle Kartensymbole. Das ist mit Höhenkurven auch bei einer Äquidistanz von 10 m nicht machbar. Gruss, Markus _______________________________________________ Talk-de mailing list [email protected] http://lists.openstreetmap.org/listinfo/talk-de

