Detlef Reichl schrieb: > ich denke, man sollte so weit wie möglich übersetzen. Für jemanden, der > der englischen Sprache nicht mächtig ist, ist ein Node und ein Way > wirklich etwas sehr abstraktes. Er/Sie kann sich darunter nämlich > erstmal nichts vorstellen.
Nur kann er sich unter einem "Knoten" und einem "Weg" zwar etwas vorstellen, aber nicht unbedingt das, was damit gemeint ist. Damit ist er anfällig für Fehlschlüsse -- so wird "Weg" ja z.B. im JOSM auch als Preset-Kategorie für einen Teil der highway-Taggruppe verwendet und verleitet allgemein zu einer Gleichsetzung mit einem Verkehrsweg. Wenn schon deutsch, dann möglichst unmissverständlich. Man könnte etwa überlegen, ob so etwas wie "Linie" für "way" geeigneter wäre. Generell halte ich es bei OSM-Fachbegriffen aber durchaus für ok, sie nicht zu übersetzen. Letztlich ist das sonst genauso verständlich wie die Idee mancher Informatikprofs, einen Stack als "Keller" zu bezeichnen, da kennt man zwar das Wort, aber weiß trotzdem nicht, was es sein soll... Leider ist es auch so, dass der Benutzer, der "node" und "way" nicht versteht, schon früh auf Schwierigkeiten stoßen wird, etwa im JOSM-Suchdialog, wo Syntax wie "type:node" nicht übersetzt ist. (Um das klarzustellen: Ich bin auch definitiv nicht dafür, Suchsyntax oder dergleichen zu übersetzen.) Vom Wiki und anderer Software will ich noch gar nicht reden, dort werden wir nämlich nie eine hundertprozentige Abdeckung mit deutschen Texten bekommen. Tobias Knerr _______________________________________________ Talk-de mailing list [email protected] http://lists.openstreetmap.org/listinfo/talk-de

