Am 25.02.2009 um 18:25 schrieb Tobias Wendorff: > Markus schrieb: >> Trotzdem kann ich mir vorstellen, dass ein intelligenter statistischer >> Algorithmus aus dem fehlerbehafteten "Rauschen" vieler Höhendaten >> brauchbare Höheninformation herausfiltern kann... >> >> Und wenn man viele Referenzhöhen, Kalibrierdaten, Gerätedaten, >> Höhenwerte kombiniert und sammelt und mit Statistik zusammenbringt, >> dann könnte schon etwas Brauchbares dabei herauskommen. > > Wieso brauchen wir dazu hunderte Gerät? >
Weil die Daten aus hunderten von Geräten stammen. > Ich würde es erstmal mit einem oder zwei Geräten ausprobieren, > ob es überhaupt irgendeinen Zusammenhang geben kann. > Anfangen sollte man damit schon, um erst einmal ein vereinfachtes Fehlermodell zu haben. Das widerspricht sich nicht. Aber in Wirklichkeit kann ich mir Anzahl und Verschiedenheit der Geräte nicht aussuchen, von denen die Punkte stammen. Man kann auch unterschiedliche Modelle für unterschiedliches Vorwissen verwenden. Wenn ich weiß, ob ich mich im alpinen Raum bewege, ob es in der Gegend Steinbrüche oder andere Abhänge gibt, kann ich eine angepasste a-priori-Verteilung für die Korrelation zwischen den Höhen dicht beieinander liegender Höhenpunkte annehmen. Auch wenn mehrere hintereinander liegende Punkte einer Spur einen Höhengradienten haben, der nur von einer Bergziege mit Garmin am Halsband überwunden werden könnte, aber ein Geschwindigkeitsprofil von 10 m/s, bekommen die Daten ein geringeres Gewicht. Vorstellbar ist vieles. _______________________________________________ Talk-de mailing list [email protected] http://lists.openstreetmap.org/listinfo/talk-de

