Tobias Wendorff <[email protected]> [Fri, Feb 27, 2009 at 
09:57:20PM CET]:
> Johannes Hüsing schrieb:
> > Darüber hinaus benötigt man sicher eine Ausreißerkorrektur, aber etwas
> > feiner granuliert als "nicht höher als der Langenberg/die Zugspitze und 
> > nicht tiefer als der Braunkohletagebau". 
> 
> Ich würde eine Ausreißerkorrektur ausschließlich um einen festen
> Mittelwert eines lokalen Punktes ziehen.

Man braucht nicht unbedingt lokale Punkte und Mittelwerte, aber lokales 
Vorwissen (für geeignete Werte von "lokal") und evtl. entsprechende Extrema.

Wenn ich weiß, dass es in Werl keinen Steinbruch gibt, kann ich für eine
Höhenkarte von Werl dicht beieinander liegende Höhenpunkte ausgleichen.
Wenn sie 50 m entfernt auf der Karte entfernt liegen und 40 Höhenmeter 
auseinander, kann das nicht sein und einer der Messwerte ist unglaubwürdig.
Wenn diese Punkte 40 m entfernt auf einem Track liegen, erregen schon 
10 Höhenmeter Differenz Verdacht. 

In Werl. In Luxemburg ist das schon ein ganz anderer Schnack.

> 
> Unter 20 Meter Endhöhengenauigkeit wäre - meiner Meinung nach - die
> Höhenmessung für den Popo.

Für den ermittelten Wert schon (für den einzelnen Messwert nicht, auch 
wenn der ein sehr geringes Gewicht in der Höhenschätzung hätte), aber 
für Punkte weit ab von Messpunkten kann das natürlich passieren.


-- 
Johannes Hüsing               There is something fascinating about science. 
                              One gets such wholesale returns of conjecture 
mailto:[email protected]  from such a trifling investment of fact.          
      
http://derwisch.wikidot.com         (Mark Twain, "Life on the Mississippi")

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