Martin Koppenhoefer schrieb: > leider nicht. Derjenige könnte sich ein komplettes Netzwerk von > Fakeaccounts und Emailadressen machen, die sich alle gegenseitig > bestätigen.
Das ist dann allerdings kein einfacher Vandale mehr sondern ein Verbrecher, der außreichend kriminelle Energie mitbringt. Wer wirklich massig Fakeaccounts anlegt und dann eine Wartezeit von einem halben Jahr in Kauf nimmt, will mehr als nur seinen Freunden mal eben zeigen, dass er der ultimative Computer-Crack ist. Personen, wie du sie beschreibst, verfolgen höhere Ziele und werden evtl. sogar für ihre Tat bezahlt. Und in solchen Einzelfällen kann man dann wirklich mit Reverts und strafrechtlichen Konsequenzen arbeiten. Das Gegenseitige Bestätigen kann man auch recht einfach eindämmen. Man könnte z.B. sagen, dass nur Leute, die mindestens eineinhalb Jahre bei OSM dabei sind das Recht haben, andere Nutzer zu verifizieren - und das nur bei persönlichem Kontakt. Das würde bedeuten, dass der Vandale schon längst in unseren Reihen sitzen müsste und seither (nach meinem Ranking-System) aktiv mitgearbeitet haben müsste. Der Aufwand wäre also für einen Verbrecher viel zu groß. > Wer (z.B. mit Geheimdienstmethoden und das meine ich > durchaus so, wie ich es schreibe) wirklich will, und genug Zeit und > Energie aufwendet, der kann dem Projekt bzw. der Datenbasis sicher > sehr schaden, und läuft nichtmal übermäßig Gefahr, entdeckt zu werden. > Übrigens sind ja auch die Passwörter nicht mal verschlüsselt auf dem > Weg zum OSM-Server, d.h. wer an den Schaltstellen sitzt kann sich auch > als beliebiger anderer User anmelden und in dessen Namen werkeln. Das ist ein Problem, dass man binnen weniger Tage beseitigen kann. André
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