Bernd Wurst schrieb: >> Die Funktionen zum Rückgängigmachen von Änderungen sind leider noch >> mangelhaft.
> Sehe ich nicht so. > Bisher ist mir kein Fall bekannt, bei dem eine klar abgrenzbare Aktion (nach > Zeit und Benutzer) nicht rückgängig gemacht werden konnte. Insbesondere wenn > der Benutzer nur bestehende Werte verändert hat. Technisch möglich und für jedermann nutzbar sind zwei verschiedene Dinge. Es gibt keine Funktion "undo this changeset" oder "revert to version X of this node" die mir zu Augen gekommen wäre. Auf Seiten wie http://openstreetmap.org/browse/changeset/1199184 und http://openstreetmap.org/browse/way/28321003/history sollten solche Funktionen zur Verfügung stehen. In JOSM und Merkaartor gibt es da gar nichts und die Funktion in Potlach kann ich nur als rudimentär bezeichnen. Ich habe schon einige versehentliche Änderungen rückgängig gemacht, aber wir werden uns gezwungener Maßen auch mit absichtlichen Fehledits auseinandersetzen müssen. >>> Erstens steht hier nirgendwas was vom Zurückschreiben der Werte und >>> selbst wenn das jemand machen wollte, würde meiner Erfahrung nach keiner >>> so beschränkt sein, abweichende, schon vorhandene Werte damit zu >>> überschreiben. >> Das ist klar, aber auch das auffüllen noch nicht vorhandener Werte >> sollte vermieden werden. > > Sehe ich nicht so. > So lange der theoretisch korrekte Wert ("warum ist das so") in einem > separaten > Tag erhalten ist, sehe ich kein Problem darin, alle nicht anderweitig > ausgeschilderten Innerorts-Straßen mit 50 zu markieren. 1. Das kann das auswertende Routingprogramm oder sein Präprozessor tun. Es gibt keinen Grund diese berechneten Werte zurück in die OSM-Datenbank zu schreiben. 2. Wenn irgendwo maxspeed=50 steht wird dieser Wert alt explizit getagged angenommen und nicht extra geprüft. Ein aus trafficzone=DE:city berechneter maxspeed=50 Wert, ist an vielen Stellen falsch, würde aber nicht zu einer überprüfung durch Mapper führen, sondern nur evtl. versehendlich von Navi-endbenutzern beim zufälligen abfahren der Straße entdeckt werden. 3. Programmierer von Routingprogrammen wären gut beraten, dem User mitzuteilen, das der maxspeed-Wert nicht explizit getagged wurde sondern nur vermutet wird. > [...] IMHO stört das niemanden, so > lange es richtige Werte sind. Ja, genau! Nur leider sind es eben oft falsche Werte. In einer noch nicht getaggeden 30-zone in einer Stadt würde der Navi "Du darfst hier 50 fahren" sagen. Besser wäre es wenn er sagt "Du befindest dich in einer Ortschaft, genaue Geschwindigkeitslimits liegen nicht vor". Selbst ein "Ich kenne das Limit nicht" ist besser als dem User eine falsche Angabe zu machen. Siehe dazu auch "Re: [Talk-de] Maxspeed map - Verkehrszeichen taggen"! Per
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