RalfGesellensetter schrieb: > Gerade in wenig erfassten Gebieten ist es oft hilfreich, zunächst nur die > Topologie zu erfassen: Also z.B. wie viele Straßen im Ort gibt es, die von > Nord nach Süd [Ost nach West] führen - und bis zu welcher Ecke gehen sie? > > Dann reicht der ungefähre Verlauf, der später mit GPX-Sputen oder > Satellitenbildern korrigiert werden kann. Wenn das rechtlich okay ist?
Das ist etwas gewagt... Nicht aus rechtlichen Gründen, sondern aus praktischen Gründen. Ein Weg, der auch nur annähernd korrekt aussieht, wird keinen Mapper zum Nachmessen animieren, weil er denkt: Weg drin = ist schon vermessen. Es sei denn, er fährt beim Vermessen von A nach B zufällig über die provisorisch gemappte Strecke von C nach D und hat den Empfänger an und wundert sich über Widersprüche und ist dann auch noch so überzeugt von der Qualität seines Empfängers... Wenn das nur provisorisch ist, dann muss das schon AUFFÄLLIG falsch oder topologisiert sein... > Wie steht es aber dann mit der Zuordnung der Straßennamen anhand einer > Vorlage, die man zwar von der Begehung her kennt, aber nicht unbedingt 1:1 im > Kopf hat? Unbedingt mehrere Quellen zu Rate ziehen. Die genaue Zuordnung komplexer Straßenverhältnisse mit allen Stichstraßen etc. ist was sehr fehleranfälliges für die diversen Kartographen, selbst die Schreibweise kann Fehler enthalten etc. Von absichtlichen Easter-Eggs mal ganz zu schweigen... Gruß Heiko "Mueck" Jacobs, der auch schon mal seiner Erinnerung auf die Sprünge half, in dem er bei Google oder amtlichen Luftbildern reinschaute und "Punkt X liegt etwas rechts der Verlängerung von Y-Z" pi x Daumen in OSM übertrug, was meistens hoffentlich auch nicht viel ungenauer als mein veralteter GPS-Empfänger ist... _______________________________________________ Talk-de mailing list [email protected] http://lists.openstreetmap.org/listinfo/talk-de

