Hallo Tobias, > Damals hat man aber einfach "auf den Bildern" gezeichnet. Viele > können die Hand mit der Maus nicht so gut am Bildschirm koordinieren.
Auch da hilft "peripheres Sehen" und "intuitives Ergänzen": Häuser beispielsweise sind meist rechteckig. Auch dann wenn die Pixel irgendwie "rhombisch" aussehen. Also: Rechteck zeichnen (JOSM!) und mit zusammengekniffenen Augen so drehen, dass die Kanten parallel zum "erahnbaren" First sind. Auch die Proportionen des Rechteckss (oder eines Winkel-Hauses) lassen sich intuitiv erfassen. Selbst bei wenigen groben Pixeln. Funktioniert ausgezeichnet! Man muss aber lernen, die Schatten von den Objekten zu unterscheidenm bzw die Schatten als Informationsquelle über die Objekte zu nutzen. > Sind die Küstengrenzen, die man überall runterladen kann, denn so > schlecht? Ich weiss nicht, wo die OSM-Küstengrenzen herkommen. Ja, die sind schlecht bis unbrauchbar (zumindest für die Seefahrt). Ich vermute, die werden mit Bildauswertungsprogrammen aus Luftbildern automatisch erstellt? Und die Algorithmen könnennicht unterscheiden, was eine Küstenlinie ist oder ob es nur eine andere Farbe des Meeres ist (Brandung, Flachwasser, Seegras, Korallen, Felsen, vorgelagerte Inseln, Unterwasserfelsen, Sandboden, Sonnenreflektion)? Und dann verschmelzen Land und Wasser und Inseln - und die "Küstenlinie wird recht willkürlich. Da vermute ich schon an der einen oder anderen Stelle Differenzen von mehreren hundert Metern bis zu einer Seemeile. Gruss, Markus _______________________________________________ Talk-de mailing list [email protected] http://lists.openstreetmap.org/listinfo/talk-de

