Am 26. September 2009 10:14 schrieb Markus <[email protected]>:
> Hallo Martin,
>
>>> ich empfehle, das Element <waterway> nicht mit dem Element
>>> <boundary> zu verschmelzen, sondern als getrennte Elemente zu zeichnen.
>>
>> was ist der Vorteil? Es ist
>> a) topologisch unpräziser, wenn der Fluss die Grenze _ist_
>> b) aufwendiger zu ändern, da man anstatt 1 Objekts 2 ändern muss
>
> Eine solche Verknüpfung von "Flussmitte" und "Grenze" aufgrund eines
> politischen Beschlusses müsste in OSM als Regel abgebildet werden, die
> für den jeweiligen Fall die ansonsten getrennten Klassen "Fluss" und
> "Grenze" hier verbindet. Dazu müsste man den "politischen Beschluss" als
> weitere Klasse einführen und in OSM abbilden.
> Halte ich für aufwändig.
>
> Solange der Beschluss  (die Regel) nicht in OSM abgebildet ist, kann man
> nicht wissen, warum die zwei Klassen verschmolzen wurden. Vielleicht
> kannte der OSMer ja den Klassenunterschied nicht, oder meinte, dass
> Grenzen immer irgendwie mit anderen Linien zusammenfallen müssten.
>
> Und ja, verschiedene Klassen müssen immer getrennt bearbeitet werden
> (solange sie nicht definiert durch eine Regel verknüpft sind).

das ist halt Deine Meinung. Ich höre zum ersten Mal von solchen
"Klassen" bei OSM, bisher waren das immer tags. Nur weil Du denkst,
der Mapper habe vielleicht einen Fehler gemacht, behauptest Du, man
bräuchte jetzt eine Klasse für politische Beschlüsse.

Gruß Martin

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