On Thu, Oct 08, 2009 at 02:20:52PM +0200, [email protected] wrote: > Ahnung warum OSMXAPI nicht skaliert? > Ich hab keine Bitten um Server-Kapazität gesehen, > daran wirds also wohl nicht liegen.
Importier mal einen planet in eine datenbank - postgres weils am einfachsten ist und guck dir mal an wie gross die indexe sind und wieviel daten das sind - Alleine der index fuer die node geometry den man zwangsweise fuer BBOX queries braucht ist ~12GB gross - Wenn also die kiste <12GB ram hat geht alleine der query fuer den index an die platte was jetzt fuer Datenbanken schon bloed ist. Ich gehe davon aus das man >32GB Ram braucht und dann ein schoenes plattensubsystem mit 1TB aber das bitte in >20 Platten damit das mit dem concurrent access was wird ... Dazu kommt halt das das schnell mal ein harmlos aussehender request dazu fuehrt das ein paar gigabyte daten zu durchwuehlen sind. Du kannst ja mal probieren den planet mit seinen 7GB (komprimiert) von der Platte zu lesen - Einfach mal cat planet.bz2 >/dev/null Irgendwann hilft hardware nicht mehr - PCIe, IDE/SATA alles wird irgendwann zum Bottleneck und dann helfen nur noch radikale ansaetze wie es google mit dem search index macht - Massiv parallelisieren. Aber wer hat schon ein paar hundert ungenutzte kisten und 10 talentiert programmierer ungenutzt rumsitzen um sowas zu bauen. Der planet hat einfach skalierungsgrenzen erreicht bei denen mit Bordmitteln wie postgres, perl, java und einem HeimPC bei komplexen queries nichts mehr zu reissen ist... Ich denke das TRAPI ein radikaler, interessanter ansatz ist auf dem man aufbauen koennte... Flo -- Florian Lohoff [email protected] "Es ist ein grobes Missverständnis und eine Fehlwahrnehmung, dem Staat im Internet Zensur- und Überwachungsabsichten zu unterstellen." - - Bundesminister Dr. Wolfgang Schäuble -- 10. Juli in Berlin
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