Hallo, Ulf Lamping wrote: >> So habe ich mir in Adobe Illustrator die Osmarender-Kacheln in die >> Hintergrundebene angelegt, und die Karte mehr oder weniger per Hand >> "abgepaust".
[...] > Das ist wohl der Weg, den der "Illustrator Profi" geht ;-) Sagen wir mal so, das manuelle Abpausen ist eine in der Profiwelt extrem weit verbreitete Technik. Sie schuetzt den Kartographen in der Regel auch vor unangenehmem Lizenz-Aerger ;) Neben dem mehrfach erwaehnten und sehr rudimentaeren osm2ai gibt es noch den web-basierten Konverter von 123map (http://www.flosm.de/ai/index.html). Echte Illustrator-Profis (also solche, die das beruflich machen und fuer die sich daher auch die Anschaffung teurer Software rentiert) arbeiten meistens mit dem einige 1000 Euro teuren "mapublisher"-Plugin von der Firma Avenza; damit kann man z.B. direkt Shapefiles einlesen und Objekte anhand von Eigenschaften in Layer gruppieren. > Auf die Dauer brauchen wir wohl einen Mapnik (Osmarender?) Stil, der auf > die Erstellung einer Druckvorlage hin optimiert ist (und den man dann > zumindest als Basis für eigene Experimente nutzen kann). Ja, und eine Rendering-Engine, die aus dem Ganzen etwas macht, was man in Inkscape oder Scribus gut verarbeiten kann - denn nicht jeder will 800 Euro fuer eine AI-Lizenz hinblaettern und sich dann noch einen Windows- oder Apple-Rechner anschaffen, auf dem das auch laeuft. Vielversprechend sind auch die Schritte des freien Desktop-GIS "QGIS" - da kann man heute schon OSM-Daten importieren und ueber ein Plugin Mapnik-Renderings anstossen, allerdings alles noch ein bisschen "beta". Bye Frederik -- Frederik Ramm ## eMail [email protected] ## N49°00'09" E008°23'33" _______________________________________________ Talk-de mailing list [email protected] http://lists.openstreetmap.org/listinfo/talk-de

