Am 14. März 2010 10:58 schrieb Torsten Leistikow <[email protected]>: > Florian Gross schrieb am 14.03.2010 08:00: >> Was soll denn eine Fahrschule/Tanzschule usw. denn sein, wenn nicht >> eine Schule? Ein Hot-Dog- Stand? > > Der entscheidende Punkt ist: Ein Fahrschule ist nicht das, was wir z.Z. mit > amenity=school in OSM meinen. Und wenn man sie da jetzt mit drunter packt, > dann > laeuft alle Auswertung, die auf dem heutigen Verstaendniss beruht, in die > Irre.
Die Frage ist doch, ob der status quo wirklich so gut ist, das er es Wert ist an ihm festzuhalten, obwohl man mittlerweile erkannt hat, das ein hierarchisches Tagging gegenüber dem am Einzelfall orientierten Vorteile bringt. Was sind die Vorteile der Kategoriebildung im Allgemeinen? 1. Jemand ohne genaue Sachkenntnis kann schon einmal die grobe Einordnung vornehmen, die Einteilung in eine Unterkategorie kann dann jemand mit mehr Sachverstand vornehmen. 2. Man vermeidet eine Unübersichtlichkeit im Bereich von amenity=value. 3. ... ? Punkt 1 passt in unserem Fall nicht. Jeder ist in der Lage zu sagen ob er eine Fahrschule, eine "richtige" Schule oder eine Volkshochschule vor sich hat. Anders ist das bei Hydranten etc. Genau aus diesem Grund ist im Bereich von amenity=value das am Einzelfall orientierte Tagging so verbreitet. Punkt 2 ist eher ein Schönheitsaspekt den man gelten lassen kann, der aber jedenfalls keinen zwingenden Handlungsbedarf auslöst. Kategoriebildung mit hierarchischem Tagging sollte kein Selbstzweck sein, sondern handfeste Vorteile bieten. Wie ihr seht bin ich mir auch alles andere als sicher, ob man das Schema hier wechseln sollte :-) Gruß, Falk _______________________________________________ Talk-de mailing list [email protected] http://lists.openstreetmap.org/listinfo/talk-de

