Hallo,

Manuel Reimer wrote:
Ich weiß auf jedem Fall, dass ich in der Freizeit nicht letztlich für irgendwelche Unternehmen arbeiten will, die die Daten nehmen und garnichts zurückgeben wollen.

Ich finde, dass diese Ansicht zu sehr von Neid und Missgunst gepraegt ist und so gar nicht zu dem Geist in diesem Projekt passt.

Schon heute ist es so, dass Unternehmen wie Privatleute OSM nutzen koennen, ohne etwas zurueckzugeben. Ich gehe sogar davon aus, dass die ganz ueberwiegende Mehrheit der OSM-Nutzer nichts zurueckgibt (z.B. jemand laedt sich eine Garminkarte herunter und spielt sie auf sein Geraet - was gibt der zurueck?).

Ich sehe darin kein Problem und keine Gefahr; wir sind grosszuegig, wir erlauben das. Ob das jetzt der private Wanderer ist oder das Unternehmen, das 500 Aussendienstmitarbeitern unsere Karte auf ihr Garmin-Geraet laedt - beide duerfen unsere Daten gleichermassen verwenden, und niemand von uns kommt an und fordert, dass das Unternehmen von den gesparten 10.000 Euro oder der Privatmann von den gesparten 20 Euro etwas abgeben solle.

Weder das Unternehmen noch der in meinem Beispiel genannte Privatmann muessen uebrigens nach aktueller Lizenz irgendjemandem verraten, dass sie OSM-Daten einsetzen.

Diese Nutzungsmoeglichkeiten existieren heute schon, dennoch wuerde niemand von uns deswegen behaupten, dass er "in seiner Freizeit letztlich fuer irgendwelche Unternehmen arbeitet".

Wir arbeiten alle fuer eine freie Weltkarte. Wer die dann nutzt und fuer was, steht auf einem anderen Blatt und ist uns in der Regel ziemlich egal.

Bye
Frederik

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