Florian Lohoff wrote:
Sorry - Aber das grosse OS Projekt Namens Linux beweist jeden Tag das
Gegenteil. Das Pflegen seperater kernel driver ist viel zu teuer. Da geben
Firmen lieber das Zeugs frei. Und in Anbetracht der notwendigen
regelmaessigen updates der Datenquellen muss man sich zwangsweise mit
der Quelle gut stellen.
Es kommt darauf an, von welcher Seite man es sieht.
Hardware-Hersteller sind darauf aus, ihre Hardware möglichst gut zu
verkaufen. Wenn der Aufwand für einen Linux-Treiber nicht zu groß ist,
dann bietet man diesen natürlich gerne dem Kernel-Team an. Im
Optimalfall wird der Treiber von der Community weitergepflegt. Man hat
also im besten Fall kaum Folgekosten, dafür aber einen zusätzlichen
Kundenkreis.
Auf der anderen Seite gibt es aber z.B. Hersteller von Embedded-Geräten
mit Linux drauf. Hier gibt es durchaus solche Fälle, die ich schon in
meinem anderen Posting beschrieben habe. Man nimmt Betriebssystem und
einige Basiskomponenten von der Community, programmiert das, was
interessant wäre, aber selber und gibt es nicht frei. Dann wirft man
beides zusammen, flasht es ein ein Eprom, fertigt zigtausende davon in
Serie und verkauft das ganze. Die Community hat von diesem Verhalten
meist wenig. Das, was freigegeben wird, ist meist ohnehin schon frei.
Das, was interessant wäre (Treiber für Hardware-Komponenten), um die
entsprechenden Hardware mit selbstgebauter Firmware zu betreiben, behält
man für sich. Da nirgends draufsteht, das Linux drin ist, wird noch
nichtmal das Projekt beworben.
OSM ist eher mit dem letzten Fall zu vergleichen.
Gruß
Manuel
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