Am 17.07.2010 15:05, schrieb ant: > On 16.07.2010 20:12, Manuel Reimer wrote: >> Davon hätte jeder andere, der auch OSM nutzt, sofort direkt einen >> Vorteil, weil die Daten kompletter werden. > > Daten sind nur dann von Nutzen, wenn es nützliche Anwendungen gibt, die > mit diesen Daten etwas anfangen. Die Möglichkeiten, die sich für solche > Anwendungen eröffnen, steigen mit dem Freiheitsgrad der Lizenz. Und je > besser die Anwendungen werden, desto mehr Leute werden sich OSM > zuwenden, um die Daten zu verbessern.
Das sehe ich ganz genauso. OSM hat, wie zuvor Wikipedia, gezeigt, dass Crowdsourcing funktioniert. OSM hat ausserdem geschafft, dass einige, die vorher Geodaten als möglichst proprietär behandeln wollten, sich jetzt Gedanken machen, ob nicht der öffentliche Weg der bessere ist, für alle Beteiligten. Ich persönlich sehe einen Datenverlust als nicht so schwerwiegend, wie einige andere, vielleicht auch, weil ich vor ca. vier Jahren mit Bremen vor einer weißen Leinwand saß, und gesehen habe, wie wenige, motivierte Mapper in vier Jahren gesamt Bremen auf die freie Weltkarte gebracht haben. Ich weiß auch, dass diese Arbeit mit den jetzt angemeldeten Mappern in wenigen Monaten erneut leistbar wäre, es also keinesfalls wieder vier Jahre dauern würde, bis wir Bremen in einem vergleichbaren Zustand wieder zusammen hätten. Und ich bin überzeugt, dass das für ganz Deutschland gilt. Problematisch sind Länder, die von großen Datenimporten/Luftbildspenden mit CC-By-SA-Bedingunen profitiert haben, also z.B. Niederlande, Polen, Australien, und andere. Unproblematisch ist unser größter Import: Tiger, die Daten waren von Anfang an Public Domain. Es hätte damals ein Hinweis sein können, dass By-SA nicht unbedingt das Optimum darstellt. -- Dirk-Lüder "Deelkar" Kreie Bremen - 53.0901°N 8.7868°E Ceterum censeo Carthaginem esse delendam.
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