Warum kein OSM 2.0 mit besserem Datenmodell  zur Lizenzumstellung?

Eine Spielwiese hatten wir jetzt doch lange genug mit der wir Erfahrungen sammeln konnten. Es wäre jetzt doch die Gelegenheit mit regionalen "Mapping-Dialekten" Schluss zu machen bzw.ein Mapping-Schema auf die Beine zu stellen das einheitliches OSM-"Bild" mit auch für den Anwenderprogrammierer
verlässlichen Regeln hervorbringt die z.B. auch "versioniert" sind.
Wenn sich zu jedem beliebigen Zeitpunkt ein Tag beliebig verändern kann und dazu noch Regional unterschiedlich umgesetzt wird dann gibt es doch praktisch nichts auf was sich ein Programmierer verlassen kann... Für was dann eine Lizenzumstellung die einen noch nicht vorhersehbaren Datenverlust, aber für den Durchschnittsmapper kaum einen ersichtlichen persönnlichen Vorteil mit sich bringt?

Für eine "Spielwiese" mit nicht konsistentem Datenmodell braucht der Durchschnitts-OSMler ehr keine neue Lizenz - es ist jedenfalls schwer vermittelbar was jetzt schon über Jahre funktioniert hat jetzt plötzlich so einschneidende Veränderungen benötigt die bereits
geleistete Arbeit in nicht vorhersehbaren Umfang zunichte macht...
Für einzelne mag die Lizenzumstellung von grosser Bedeutung sein, insbesondere wenn kommerzielle Absichten dahinterstehen. Das sind dann aber vermutlich ehr weniger aktive Mapper (ausser vielleicht für ganz spezifische Tags) da diesen schlicht und
einfach die Zeit fehlen dürfte diesbezüglich besonders aktiv zu sein.

Garry

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