Hi,

On Tue, Aug 31, 2010 at 11:04:10AM +0200, Bernd Wurst wrote:
> Ja, das reverse-engineering selbst ist nicht problematisch, da gab es schon 
> mehrere Fälle.
> 
> Schwierig wird es, wenn Software-Patente zum Zug kommen, denn dann gibt es 
> meist keine Möglichkeit, mit dem selben Ergebnis um das Patent herum zu 
> programmieren und jede Software zur Erstellung solcher Karten würde 
> automatisch gegen das Patent verstoßen (siehe H.264 oder MP3). Egal auf 
> welchem Weg man die Spezifikation erhalten oder herausgefunden hat.

Was ja mir als Privatmann egal ist - Das ist ja nur fuer die Kommerzielle
Nutzung von Interesse ...

Ich zitiere mal Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Patent

"Die Patentierung hat primär zur Folge, dass die Erfindung grundsätzlich von
niemand anderem als dem Patentinhaber selbst gewerblich benutzt werden darf."

Ah - mal schnell ein blick ins PatG §11 

        § 11 Die Wirkung des Patents erstreckt sich nicht auf

        1.  Handlungen, die im privaten Bereich zu nichtgewerblichen Zwecken
        vorgenommen werden;

        2.  Handlungen zu Versuchszwecken, die sich auf den Gegenstand der 
patentierten
        Erfindung beziehen;
        [...]

Deshalb ist ja das rumbasteln mit libx264 auch kein Problem - Nur das ich halt
Kommerziell damit nicht Filme encodieren - Dann brauche eine lizenz.

Flo
-- 
Florian Lohoff                                                 [email protected]

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