Hallo Torsten.
On 01.09.2010 19:01, Torsten Leistikow wrote:
Wenn man keine Probleme hat, dann schafft man sich eben welche:
;)
Ich geb Dir im Grunde ja recht, dass das eine komische Frage ist.
Dennoch halte ich sie immer noch für begründet, denn auch bei
Spielstraßen ist eine Querung teilweise gefährlicher, als sie sein dürfte.
Ich schreibe an meiner Bachelorarbeit (Informatik). Mein Ziel ist es zu
evaluieren, wie die OSM-Daten jetzt bzw. prinzipiell geeignet sind als
Basis, um Blindennavigation zu ermöglichen.
Da in einer Spielstrasse ein Fussgaenger ueberall lang kann, macht eine
explizite Erfassung von Fussgaengeruebergangsstellen prinzipiell keinen Sinn.
Die gesamte Strasse ist ja eine Uebergangsstelle, oder andersformuliert: Ein
Fussweg geht nahtlos ueber eine Spielstrasse hinweg.
Ich kenne nunmal leider einige Straßen, die zwar offiziell
verkehrsberuhigter Bereich sind, bei denen ich aber trotzdem schon als
Sehender lieber zweimal hingucke, bevor ich über die Straße gehe - es
sei denn, ich hab die nächsten Monate Zeit, im Krankenhaus zu verbringen
und dafür entsprechend vom Autofahrer zu kassieren.
Natürlich ist dies auch implizit aus den Daten ableitbar (gemeinsamer
Knoten von irgendwie geartetem Fußweg und living_street), die Frage
wollte ich trotzdem stellen.
Die OSM-Welt koennte so schoen einfach sein, wenn man sie denn nur liesse und
nicht auf Krampf jeden Grashalm einzel eintragen wuerde.
Die OSM-Welt kann sich auf eine Straßenkarte beschränken und
entsprechend Scheuklappen aufziehen, oder eben gerade jeden für
irgendjemanden interessanten Grashalm eintragen. Das macht sie so enorm
wertvoll.
Gruß
Peter
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