> Ich denke, wir brauchen den Mittelweg: Karte UND Infos, und beides auf einem > gemeinsamen Portal.
Zu diesem Schluss bin ich auch gekommen. Dazu folgendes: Nicht umsonst heisst es allenthalben, OSM sei das "Wikipedia der Landkarten". Und: Seit 30 Jahren versuchen die GIS-Leute (inkl. mir) zu erklären, was sie unter anderem machen (nämlich: Eingabe, Verarbeitung, Ausgabe und Präsentation von Geodaten) - seit G*** Maps, Earth & Co. geht das alles plötzlich viel einfacher... Daher mein Votum für eine leicht überarbeitete Startseite mit einer "OSM-Standard-Landkarten-Darstellung" sowie ein von dort verlinktes "Portal", wie manche es nennen. LG, S. Am 20. Oktober 2010 14:43 schrieb Peter Wendorff <[email protected]>: > Nun ja.... (Teilkommentare zwischen dem Text) > > On 20.10.2010 13:19, Frederik Ramm wrote: >> >> On 10/20/10 13:00, Markus wrote: >>> >>> _Startseite_ >>> Weltkarte (mit Link zum Portal) >>> _Portal_ >>> Ansprechende übersichtliche informative Seite mit Zugang zu all den >>> vielfältigen Inhalten, die hier im Thread bisher angeregt wurden. >> >> Umgekehrt - Startseite unseres Projektes sollte nicht die Karte sein, >> sondern das, was Du "Portal" nennst. "Die Karte" ist ja nur ein Beispiel >> dafuer, was man mit unseren Daten machen kann, und nicht unser Ziel oder >> Ergebnis. Langfristig, wenn es viele andere Seiten wie opencyclemap.org usw. >> gibt, die schoene Karten aus unseren Daten machen, kann die Karte von >> openstreetmap.org auch ganz weg. > > Jein. > Ich bin auch dafür, dass die Startseite nicht die Karte sein sollte. > Ich gebe Dir recht, dass die Karte nur ein Beispiel dafür ist, was man aus > osm machen kann. > Ich gebe dir aber nicht recht, dass die Karte völlig verschwinden kann. >>> >>> Aber wir dürfen sie nicht als Konkurrenz zur Karte aufbauen. >>> Denn der Besucher sieht in OSM die freie Weltkarte: >>> die Visualisierung der von uns gesammelten Geo-Daten, >> >> Dann muessen wir den Besucher umerziehen. Eine kostenlose Weltkarte >> bekommt er bei Google. Der Unterschied zwischen der freien und kostenlosen >> Karte laesst sich nicht anhand eines Kartenbilds erklaeren. > > Wie aber willst Du einen Besucher umerziehen, wenn er zu Google geht, weil > er keine Karte sieht, die er eigentlich sucht? > "Erziehung" von Besuchern und Nutzern ist gut und richtig - aber nicht im > Fahrstuhlpitch Frontpage zu erreichen, wenn diese überhaupt nicht die > Erwartungen trifft. > Die Karte ist ein Eyecatcher, und als solche wirkt sie vermutlich ganz gut. > Momentan mit der Problematik, dass die zusätzlichen Infos fehlen: Warum > eigentlich? was ist hier besser als bei Google und Co? Was hab ich davon? > Was kann ich hier? nichts? ich geh zu google. > > Wenn die Karte aber fehlt, die ich eigentlich suche, dann "bin ich hier > falsch", dann "erzählen die mir irgendeine Utopie von Freiheit, die mir aber > Arbeit macht, um etwas davon zu haben". > > Ich denke, wir brauchen den Mittelweg: Karte UND Infos, und beides auf einem > gemeinsamen Portal. >> >> Es ist in meinen Augen nicht akzeptabel, die Richtung des Projekts durch >> das zu definieren, was ein uninformierter Besucher sich eventuell unter dem >> Projekt vorstellt. Wenn das stimmt, was Du sagst ("der Besucher sieht in OSM >> ... die Visualisierung der Geodaten"), dann liegt der Besucher falsch, und >> wir muessen uns bemuehen, ihn aufzuklaeren, anstatt einfach aufzugeben und >> den Versuch zu unternehmen, ihm das zu liefern, was er sich vorgestellt hat. > > Ich will nicht die Karte dem "OttonormalGoogle-Nutzer" anpassen; ich will > nicht den Kartenstil deshalb ändern, weil Mapper das falsche Publikum wären > oder so - sicher nicht. > Ich will die Karte auch nicht Infos vorziehen. > Um aber Menschen zur OSM zu bringen, zieht erstmal die Karte. Da zieht das > Argument, die Karte ändern zu können und fehlende Daten einzupflegen, die > Karte zu verbessern. Danach, nach den ersten Sekunden und Minuten, zieht das > Argument der FREIEN Daten, und nur beim technisch versierten, > anspruchsvollen Teil derer, mit denen man spricht, zieht ganz zum Schluss > die Möglichkeit, eigene Karten und Anwendungen zu machen. > > Dem sollten wir Rechnung tragen, indem wir in der Präsentation beides > bedienen: Die Karte, die greifbares veranschaulicht, und den ganzen Rest, > der die Freie Nutzbarkeit der Daten in allen Facetten skizziert. > > Gruß > Peter > > _______________________________________________ > Talk-de mailing list > [email protected] > http://lists.openstreetmap.org/listinfo/talk-de > _______________________________________________ Talk-de mailing list [email protected] http://lists.openstreetmap.org/listinfo/talk-de

