Am 21.11.2010 00:56, schrieb NopMap:
Das ist halt eines der Probleme mit OSM: Es gibt keinen Mindeststandard.
Manche Leute taggen mit viel Ehrgeiz und sehr präzise, andere legen
gnadenlos ihren cycleway quer über Feldwege, Fußwege und Straßen drüber. Und
Du weißt halt nicht, zu welcher Fraktion der Mapper gehört hat bis Du vor
Ort bist und es zu spät ist.
Leider ist es für viele ein wichtiges Prinzip, keinen Standard zu haben.

Diese Aussage ist schlicht falsch, du drehst dir hier die Prinzipien so zurecht wie du sie gerade brauchst.

Es gibt durchaus (teils ungeschriebene) Mindeststandards bei OSM an die sich normallerweise auch jeder hält. Das Leute bei OSM auch mal Fehler machen steht außer Frage - davor schützt dich aber auch der beste Standard nicht.

Wenn jemand einen Weg einträgt sollte da vor Ort ein Weg sein - das ist der Mindeststandard. Damit ist aber erstmal in keinster Weise ausgesagt, ob man den mit Wanderstiefeln oder mit Stöckelschuhen begehen sollte, ob da ein markierter Wanderweg ist oder was auch sonst immer.


Wenn dann jemand kommt und uns vorjammert, das da vor Ort kein gut markierter Wanderweg ist und die Wanderkarten vom Alpenverein ja sowieso viel besser sind, wirkt das auf mich eher erheiternd. Das Wanderkarten, die seit Jahrzehnten auf einen bestimmten Anwendungszweck hin optimiert sind hier (noch?) besser sind als (allgemeine) OSM Karten verwundert mich nicht wirklich.

Gruß, ULFL

P.S: Wenn sich aber gerade jemand wie du über fehlende Standards bei OSM beschwert, der sich im Zweifel um die Standards der Community sowieso wenig kümmert wenn diese ihm nicht in den Kram passen (wie war das noch mit den Baumclustern), dann kann ich darüber nur noch mit dem Kopf schütteln.

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