Am 20.01.2011 00:34, schrieb Stephan Wolff:
Am 19.01.2011 10:09, schrieb Garry:
Am 19.01.2011 02:26, schrieb Stephan Wolff:
Am 18.01.2011 00:08, schrieb Garry:
Schilder dorthin wo sie stehen.
Ich bin anderer Meinung. Ein Punkt neben der Straße ist in vielen
Fällen (etwa an der Ecke einer Kreuzung) nicht einmal eindeutig dem
richtigen highway zuzuordnen. Ich sehe keine Anwendung, die von der
Erfassung der Schildposition neben dem Weg profitiert. Ohne Kodierung
.. für Informative Anwendungen im z.B: im Bereich Verkehrsrecht sehe ich
die schon
(Unfallskizze, Schadensmeldungen, Hinweise für
Verkehrsschild-Entrümpelungsaktionen,
Lageskizzen für Gemeinderatssitzungen...)
Für die Betrachtung als physikalisches Objekt (Metallpfahl mit
bedruckter Tafel) hast du recht. Für diese Art von Information
ist die OSM-Datenstruktur mit der Abstraktion von Straßen als
Linien wenig geeignet.
Für die Betrachtung der logischen Aussage eines Verkehrszeichens
sollte es egal sein, ob ein Zeichen rechts, rechts und links,
oberhalb der Fahrbahn oder als Fahrbahnmarkierung (für wenige
Informationen zulässig) ausgeführt ist.
Ich sehe einen Mehrwert darin (wir sind immer noch beim Thema maxspeed
auf das ich mich hier der einfachheit halber beschränken möchte)
die "Fahrbahnlinie" mit dem maxspeed-Tag auszustatten da ein Schild
nicht (bzw. nur bei vollständigen Daten) die Information gibt für
welchen Abschnitt das Tempolimit gültig ist (für die automatische
Auswertung bei Navis etc.)
Dem stimme ich uneingeschränkt zu. Ich habe auch nie ein Schild für
eine Geschwindigkeitsbegrenzung erfasst. Der allgemeinen Aussage
"Schilder dorthin wo sie stehen" wollte ich widersprechen.
Zumindest die Führerscheininhaber sollten wissen auf welchen
Streckenabschnitt sich eine Beschilderung bezieht
und die zugehörigen way-Elemente entsprechen taggen. Das ist deutlich
aussagekräftiger als ein Node für ein einzelnes Schild
aus dem der Geltungsbereich ehr nicht hervorgeht. Daher sehe ich
"Schilder dorthin wo sie stehen" nur als Zusatzinformation für den
Kartenbetrachter und weniger als Lösung für Routing/Navi-Anwendungen.
Warum nicht? Denkbar wäre das Wegelement vor der Kreuzung mit dem Wert
"nächste Einmündung ist eine Stop-Stelle"
auszustatten und die Haltelinie ist ein Node auf dem Weg an der
richtigen Stelle. Das Stopschild selbst ist ein lagerichtiger node.
Damit kannst Du leicht Anwendungen schaffen die Dich frühzeitig warnen
wenn Du mit unveränderter Geschwindigkeit auf eine Stoppstelle zufährst.
Das ist praktisch nicht auswertbar. Außerdem stehen Stopschilder oft
Wieso? Stopschild-node wäre wieder nur der physikalische Hinweis wo das
Schild steht,
der Haltelinien-Node die Stelle an der angehalten werden muss
(Richtungserkennung durch Abstand zwischen
node und nächstem Kreuzungspunkt)
Garry
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