2011/1/21 Stephan Wolff <[email protected]>

> Für "landuse" vermisse ich dagegen einen universellen Wert für
> Grundstücke mit Gebäuden. Selbst mit  Ortskenntnis und Luftbildern
> kann ich nicht alle Grundstücke zuordnen. Bei manchen Höfen kann ich
> im Vorbeifahren nicht erkennen, ob es ein aktiver landwirtschaftlicher
> Betrieb ist oder die Gebäude längst anderen Zwecken dienen.
> Ehemalige Fabrikgelände werden oftmals in Gewerbehöfe mit einer
> bunten Mischung aus Handwerk, Einzelhandel, Dienstleistung, Lager,
> Wohnen und Garagen (mit unbekannter Innennutzung) umgewidmet.
> Auch um Innenstädte herum gibt es Viertel mit Mischungen von Handel,
> Wohnen, Ärzten, Büros und Hinterhofwerkstätten. Meist ist keine
> Nutzungsart sichtbar dominant. Trotzdem unterscheiden sich solche
> Flächen fundamental von ungenutzten Flächen.
>
> Ich sehe viele Dörfer, die in OSM als eine Fläche mit
> "landuse=residential" eingetragen sind, obwohl große Flächenteile
> aus ehemaligen oder aktiven Bauernhöfen bestehen.
>
> Wie setzt ihr "landuse" bei bebauten Flächen mit uneindeutiger Nutzung?
>

Erfasse es einfach nach bestem Wissen und Gewissen.
Wenn es wie ein Bauernhof aussieht, ist landuse=farmyard ja schonmal nicht
grundfalsch. Kannst ja noch "FIXME=farmyard oder residential?" anfügen.
Und "landuse=residential" kann nach definition auch einzelne Gewerbebetriebe
innerhalb des Wohngebiets enthalten.
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