Hallo,

On 02/02/11 23:17, Ulf Lamping wrote:
Bist Du auch davon ueberzeugt, dass diese Daten in OSM direkt enthalten
sein muessen, um genutzt werden zu koennen?

Ich bin davon überzeugt, das diese Daten direkt in OSM enthalten sein
sollten, wenn der Aufwand für einen potentiellen Anwender der Daten
ungleich geringer ist als diese seperat zu pflegen. Das ist hier aus
meiner Sicht der Fall.

Wir haben hier ja sozusagen drei verschiedene Datenbanken:

1. OSM

2. Das TMC-Netz, das wir auf OSM abbilden

3. aktuelle Verkehrsdaten, die auf das TMC-Netz abgebildet werden

Um "3" brauchen wir uns nicht zu kuemmern. Wer pflegt die Datenbank "2", also das TMC-Netz an sich - gibt es da regelmaessig neue TMC-Nodes oder Aenderungen inden bestehenden, oder ist das weitgehend statisch?

"1" pflegen wir sowieso.

Derzeit ist in OSM sowohl die Abbildung 1->2 als auch, wie mir scheint, die komplette Datenbank 2 erhalten (oder es ist zumindest als Zielzustand so geplant).

Der "potentielle Anwender" ist also einer, der irgendwas programmiert, was Meldungen aus der Datenbank "3" annimmt und auf der Datenbank "1" anzeigt und sich dazu die "2" und deren Abbildung 1->2 zunutze macht.

Vermutlich hast Du recht, dass die Pflege des 1->2-Mappings in OSM am einfachsten ist. Was den Speicherort der Datenbank "2" betrifft, glaube ich aber, dass der potentielle Anwender es einfacher haette, wenn diese Datenbank separat waere.

Ohne jetzt die genauen Details zu kennen, scheint mir das Vorgehen ja so: Es kommt eine Meldung "von TMC-Id 1234 bis TMC-Id 2345 ist Zustand ABCD". Es gilt nun, zunaechst herauszufinden, welche TMC-Ids alle zwischen 1234 und 2345 liegen, dann, diese auf der Karte zu identifizieren, und dann das ganze einzuzeichnen bzw, herumzurouten.

Wenn ich nun anstatt einer sauberen TMC-Datenbank "2", die einfach eine komplette Liste aller Knoten und Kanten des TMC-Graphen enthaelt, die derzeit in OSM vorliegende "Schlaglicht-Sichtweise" habe, bedeutet das, dass ich mir zuerst alle TMC-IDs aus OSM heraussuchen muss, dann anhand der next/previous-IDs mit einen Graphen aufbauen, der im worst case sogar lueckenhaft sein wird (ein einzelner fehlender Node reisst da ja schon ganze Verbindungen ein).

Habe ich die Datenbank "2" separat vorliegen, so kann ich auf jeden Fall korrekt und exakt bestimmen, dass es sich insgesamt um die Strecke TMC-Id 1234->5678->7890->2345 handelt (oder so), und selbst wenn ich einzelne davon nun nicht in OSM finde, weiss ich trotzdem grob, wo's langgeht.

Also: Wenn der Softwareschreiber/Datenaufbereiter die Datenbank "2" als echte Datenbank hat, hat er's leichter, nicht schwerer.

Oder?

Bye
Frederik

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