Hallo, UMAX974 wrote:
Es ist und bleibt in der Verantwortung des einzelnen Mappers, wie auch Wissenschaftlers eine Folgeabschätzung durchzuführen und dem entsprechend zu handeln.
Ich denke, dass das spaetestens seit dem "Manhattan Project" auch den Wissenschaftlern klar ist. So einfach es waere, wenn man sich aus jeder moralischen Verantwortung heruashalten koennte ("ich forsche hier nur an Kernspaltung, was andere damit machen, liegt nicht in meinem Einflussbereich" - "ich mappe nur die Fakten vor Ort, und was andere damit machen, liegt nicht in meinem Einflussbereich"), das Recht dazu haette maximal der geistig Minderbemittelte, der diese Konsequenzen *tatsaechlich* nicht sieht.
Ich stimme Henning zu, wenn er sagt: "Ob ich etwas eintrage, entscheide ich." - ich finde es sogar sehr wichtig, klarzumachen, dass (in weiten Grenzen!) bei uns wirklich der einzelne entscheidet und nicht irgendeine Vorschrift - bloss passt das Wernher-von-Braun-Zitat eben gerade nicht dazu, denn mit der Entscheidung, ob man etwas eintraegt oder nicht, uebernimmt man auch persoenlich die moralische Verantwortung fuer die Konsequenzen. Man kann sich eben gerade nicht darauf berufen, dass man ja nur das "uebliche" oder gar das "vorgeschriebene" getan habe.
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