Am 19.06.2011 21:02, schrieb Johannes Huesing:
M∡rtin Koppenhoefer<[email protected]>  [Sun, Jun 19, 2011 at 12:14:29PM 
CEST]:
Am 19. Juni 2011 06:32 schrieb Johannes Huesing<[email protected]>:
Daher habe ich mal angefangen, das Wehr mit access=canoe zu versehen,
bis jemandem was Besseres einfällt.

-1, access ist irreführend, da es eine rechtliche Beschränkung
bezeichnet.

Bei Punktobjekten in einem Weg wird mit access meist eher die physikalische als die rechtliche Beschränkung beschrieben. Ein nicht passierbares Hindernis (z.B. ein von beiden Seiten zugängliches, aber verschlossenes Tor) erhält access=no bzw. foot=no, ein für Fussgänger und Radfahrer passierbares Hindernis (z.B. ein Poller in der Straßenmitte) ein foot=yes, bicycle=yes auch ohne explizite Freigabe. Ein Wehr im Fluss entspricht den barrier-Tags der Straßen.

Sehe ich ein, wobei da der Übergang im wahrsten Sinne des Wortes fließend
ist. Wo das Wehr keine bootsgeeigneten Einrichtungen hat, ist es in den
meisten Fällen auch für Wasserwanderer gesperrt.

Dafür würde ich canoe=yes oder besser canoe:downstream=yes benutzen. Das ist intuitiv verständlich.

Was wir hier brauchen ist ein tag, der ein physisches
Feature (Bootsrutsche) beschreibt, ggf. als Attribut am Wehr, evtl.
aber auch besser als eigenen Way (je nachdem, in welcher Detaillierung
man mappt / schon gemappt ist).

Es gibt viele kleine Wehre, die auch ohne Zusatzeinrichtungen befahrbar sind. In Wasserwanderkarten wird dann ein anderes Symbol verwendet. Die Befahrbarkeit gehört als Attribut an das Wehr.

Viele Grüße
Stephan


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