Am 27.06.2011 22:07, schrieb Frederik Ramm:
Hallo,

malenki wrote:
Was spricht dagegen, eine Straße einzutragen, die garantiert innerhalb
der nächsten x Jahre gebaut werden wird?

Dagegen spricht, dass der Spaziergaenger an der Stelle unberuehrte Natur und der Autofahrer nicht-befahrbares Terrain vorfindet. Die "on the ground rule" sagt uns: Da ist Wald, da ist Wiese, da ist Acker. Nicht: Da ist eine geplante Strasse.
Die Praxis sagt dass auch OSM-Daten keine Garantie für Aktualität sind!
Eine eingetragen geplante Strasse gibt dann die Information warum ein Weg plötzlich vor einem Bauzaun endet

Eine "so wird es in zwei Jahren aussehen"-Karte ist ganz sicher fuer Nischenanwendungen (Hauskauf etc) interessant, genauso wie auch eine "so sah es
Es geht nicht nur um "so wird es in zwei Jahren aussehen" sondern auch "es könnte sein dass hier die Daten nicht aktuell sind und eine Baustelle Deinen Weg unpassierbar macht (und Du einen grösseren Umweg machen musst...)
hier vor zwei Jahren aus"-Karte interessant ist. Aber wenn ich so vor meinem geistigen Auge die letzten 10 Situationen Revue passieren lasse, in denen ich "als Nutzer" zu einer Karte gegriffen habe - da waere bei *keiner* irgendeine Information ueber einen geplanten kuenftigen Zustand interessant oder nuetzlich gewesen. Daher meine Aussage "Nischenanwendungen".
Mag sein wenn die Daten aktuell waren.
Aber bitte woran erkennst Du ob die Dir vorliegende Karte auf aktuelle Daten zurückgreift?

Garry

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