Am 27.06.2011 01:47, schrieb Garry:
Was ist daran eine "persönliche Vorliebe", wenn man für eine Karte
ist, die möglichst viel nützt ohne unübersichtlich zu werden? Darum
geht es hier doch. Die Lobby der Leute, die keine Straßennamen haben
möchten ist vermutlich verschwindend gering. Ebenso die Menge der
Leute, die Straßen in jeglichem Stadium ihrer Planung bereits in der
Karte sehen möchten.
Meinst Du "sehen möchten" oder "sehen sollten"?
Das sehe ich auch so. Als Schlussfolgerung bleibt nur entweder alles
oder nichts zu rendern. Und bevor die Karte irgendwo mit geplanten
Straßen verstopft wird, von denen es bei einem Projekt im
Anfangsstadium durchaus mehrere geben kann, bevorzuge ich eine Karte
ohne geplante Straßen.
Hast Du ein konkretes Beispiel dafür? Mir ist kein Fall in OSM bekannt
in dem viele Variantenplungen in OSM zusammentreffen.
Nein, habe ich nicht, aber zumindest in der letzten Diskussion zum Thema
sprach, glaube ich, jemand von einem Beispiel mit drei Varianten. Das
wären in meinen Augen definitiv schon zwei zu viel.
Das Argument der Wohnungssuchenden, die sich so über ihren zukünftigen
Wohnort informieren spricht übrigens ebenfalls gegen ein Rendering
geplanter
Ich "liebe" die Leute die sich billig ein Haus/Grundstück an einer
geplanten Verkehrstrasse kaufen und dann gegen diese klagen...
Dann "hilf" ihnen dabei mit OSM-Karten die solche Stellen ausweisen... ;-)
Straßen. Wenn ich eine geplante Straße in der Karte sehe, möchte ich
schon sicherere Planungsstände sehen, als fixe Ideen eines Stadtrates,
die noch
Sicherer Planungsstand? Stuttgart 21 hat Baurecht, aber die Realisierung
ist nicht sicher...
Das zeigt doch nur, wie vieldeutig Planungsstände sind. Man kann das
einfach nicht abschätzen. Und wenn im letzten Moment geklagt wird und
was umgeworfen wird.
Eindeutig wirds doch erst, wenn der Bau anfängt. Dann ist zwar nicht
sicher, dass ein "Projekt" wirklich umgesetzt wird, aber es ist eine
Baustelle, die auch mal was mit der Realität zu tun hat.
täglich geändert werden können.
Wie ich vorher schon schrieb geht es nicht um das Brainstorming für
irgenwelche Stadratwünsche sondern um realsierbare Trassen für deren
Planung/Realiserbarkeitsprüfung schon mal eine gewisse Menge Geld in die
Hand genommen wurde. Da bleiben dann nicht mehr viele Varianten übrig,
ehr mal noch eine Detailänderung die sich unter Umständen auch erst in
der Bauphase entwickelt.
Wie gesagt, vor der Bauphase kann man nicht einschätzen, was passiert.
Und Schätzungen, wie die Zukunft aussieht, gehören in meinen Augen nicht
in OSM.
Meinetwegen, tragt sowas ein, dafür ist es OSM. Aber (immernoch
persönliche Meinung) auf die Hauptkarte von OSM gehören Straßen und
Projekte erst bei Baubeginn.
Garry
Christian
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