Am 12.09.2011 20:21, schrieb fschmidt:
Also mal ehrlich, ich bin nicht sicher ob du verstanden hast, wie Openstreetmap funktioniert.

Selbstverständlich ist OSM jede Menge "meines Erachtens", das ist ja gerade der Witz dabei.

Wenn man das nicht wollte, hätte von vorne herein nicht freie Tags sonder eine verwaltete Liste von zulässigen Tags implementiert.

-2 sorry. Ich finde deinen Beitrag daneben, weil er nichts bewegt und Du zudem eine wesentliche Komponente außen vorgelassen hast: den /Konsens/. OSM ist _nicht_ "meines Erachtens" sondern der Konsens daraus.

Wenn Du plötzlich in Leipzig den Zoo an der Moritzbastei vorfindest, fändest Du das mit Sicherheit nicht witzig. Du hast Dich ja schon um den Odbl-Sachverhalt gekümmert - da ging es darum, dass die "meines Erachtens" von Mappern, die der Odbl nicht zugestimmt haben, separierbar bleiben. Auch eine Ausdifferenzierung, beruhend auf Konsens, hoffe ich - oder ist die Odbl "deines Erachtens".

Wenn Joemapper (gibt es ihn?) darauf aus wäre, lustig nach seinem eigenen Gusto zu mappen, bräuchte man keine community. Dann kann sich jeder seinen OSM-Server selbst bauen, und illuster "unshared" vor sich hin mappen. In dem Moment, wo Daten geteilt sprich publiziert werden, sollte ein Mindestanspruch da sein, im Sinne des Projekts zu handeln. Und das will die geografische Realität abbilden. Das kann nur ein Ziel bleiben, klar, aber dem kommt man mit "m.E." nunmal nicht näher, weil da auch noch "m.E." und "d.E." und das Erachten von Joemapper da ist..

Wir haben also Daten, die "unserem Erachten" genügen sollen. Was "unserem Erachten" ist, kann nunmal nur mit guten Gründen ausdiskutiert werden. Du kannst Dich konstruktiv daran beteiligen oder nicht. Wenn Du letzteres artikulierst, ist uns nicht geholfen. ;-)


Gruß
Christian


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