Am 13.09.2011 18:25, schrieb Martin Koppenhoefer:
Bestimmt ein einzelnes Hotel mit 30 Stockwerken und 500 Zimmern in
einem Wohngebiet die vorrangige Nutzung oder nicht? Größere Hotels
rechtfertigen m.E. immer, dass man auch den landuse separat
kennzeichnet (oder ggf. das Hotel als Fläche, tourism=hotel).

Das Hotel als Fläche ist doch schon durch building=* vorhanden. Da wir hier von Flächennutzungen reden, heißt 'vorrangig' auch 'vorrangig in der Fläche'. Nicht die Anzahl der Leute, die etwas bestimmtes auf dieser Fläche tun, sondern wieviel Fläche 'vorrangig' für einen bestimmten Zweck genutzt wird. Egal wie hoch und toll das Hotel: Solange es einzeln in einer größeren Fläche mit Wohnungen 'untergeht', beeinflußt es dessen vorrangige Nutzung nicht. Ist die umgebende Fläche eher klein, wirst Du (landuse=residential;commercial commercial=hospitality) taggen. Zur 'fuzzyness' von vorrangig hatte ich in der mail von gestern 15:57 Uhr geschrieben:

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Da landuse 'vorrangige' Flächennutzungen mappt, gehen vernachlässigbare, kleinere Änderungen in der 'vorrangigen' Flächennutzung eines größeren Gebietes unter. Zwei Häuser im Wald ändern die 'vorrangige' Flächennutzung des ungleich größeren Waldgebietes drumherum _nicht_, weil die Fläche eben 'vorrangig' für den Forst benutzt wird.

Macht man das nicht so, wird landuse /beliebig/ fein granular, bis sich zum Schluss landuse=* einem building=* annähert. Das kann nicht der Sinn von landuse=* sein.
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Ich schätze das kommt Frederiks Auffassung entgegen. Besser lässt sich das nicht machen, ohne das landuse=* zur building=* Ebene degradiert.


Gruß,
Christian
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