Hallo Kai.
Deine Gedankengänge kann ich da sehr gut nachvollziehen.
Gerade wegen der langen Importzeiten wäre das aber möglicherweise einer
der nächsten Punkte, die hinzukommen sollten:
Das Einbauen der Daten nicht nur aus den vorgegebenen Extrakten, sondern
auch das gleichzeitige Ausschneiden der eigentlich benötigten Ziel-BBox.
Die lokale Tageszeitung braucht evtl. nur den eigenen Landkreis,
vielleicht sogar noch weniger; der Wanderverein, der seine Karten
rendern möchte, braucht genau den Bereich, den er als Wanderverein abdeckt.
Wenn man diesen Filter im Import einfügen könnte - und das ähnlich
einfach wie die anderen Befehle, wäre das vermutlich ziemlich klasse.
Da AFAIK osm2pgsql das noch nicht kann und osmosis für die "einfachen"
imports langsamer ist, befürchte ich, muss man hier aber genauer
hingucken, wie das sinnvoll gelöst werden kann.
Gruß
Peter
Am 08.10.2011 10:15, schrieb Kai Krueger:
Sven Geggus wrote:
Ohne Deine Euphorie jetzt bremsen zu wollen. Ich finde nicht, dass man für
daheim rum eine vollwertige renderqueue braucht das ist doch völliger
Overkill. Stattdessen rendert man doch besser einfach on demand.
Dem stimme ich im Prinzip zu. Fuer "normale Endanwender" ist es meist nicht
ideal geeignet. Zwar ist es hoffentlich nun einfach genug das jeder der
Ubuntu hat es auch schaffen sollte einen tileserver aufzusetzen, allerdings
ist der Zeitaufwand nach wie vor fuer Endanwender zu hoch. Wie gesagt,
allein der Import in postgres eines Deutschlandextrakts hat 27 Stunden auf
meinem Laptop gedauert ohne auch nur eine Kachel zu rendern. Das kann man
einem einfachen Endanwender nicht wirklich zumuten. Andererseits, so etwas
wie ein Bundesland oder ein weniger gut gemaptes Land, waere durchaus fuer
Otto normal Verbraucher realistisch. Und wenn es leicht genug zu
installieren und zu bedienen ist, spielt es nicht wirklich eine Rolle ob das
nun Overkill ist oder nicht.
Urspruenglich hatte ich mit dem "Projekt" auch eher App-Entwickler und
kleinere "Unternehmen" im Sinne. Z.b. sagen wir mal eine lokale Zeitung will
ein paar Karten in seine Webseite einbauen. Die koennen nun entweder einfach
Google Maps verwenden, die Tiles des potentiell unzuverlaessigen
OSM-tileservers einbinden oder selbst einen Tileserver betreiben. Letzteres
werden die aber wohl nur machen, wenn sie sich nicht erst eine Woche lang in
die OSM philosophie und die diversen tool stacks einlesen muessen.
Wenn das ganze hingegen nicht viel aufwaendiger ist als Google Maps durch
ein paar Zeilen javascript einzubinden, dann besteht schon eher die Chance
Leute davon zu ueberzeugen OSM Karten mit eigenem Kartenserver zu verwenden.
Ich hatte das ganze nur hier erwaehnt, da es irgendwie schon in diesen
Thread passt und es wahrscheinlich durchaus ein paar Hobbyenthusiasten gibt
die gerne einen eigenen Tileserver haben wollen.
Kai
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