Hallo alle,

schon mal danke für eure Antworten.

Das Problem ist ja immer, dass man als Nicht-Programmierer null Chance bei sowas hat. Ich versteh das ganze Problem mit Opensource-Projekten natürlich :D Trotzdem ist es immer ein wenig frustrierend, wenn man bei sowas nicht wirklich mitarbeiten kann.

Ich frage mich bei solchen Projekten immer, wieso da nicht ein wenig auf Spendenbasis gearbeitet wird. Ich kann zwar nicht programmieren, aber ich wäre bereit, Geld für solche „Unterprojekte“ zu spenden. Ich denke, einige andere Leute wären auch dazu bereit. Man fühlt sich halt immer so verloren („Hier, du musst es nur programmieren“ – „ja, aber ich kann ja gerade nicht programmieren“). Mit ein bißchen Geldanreizen würde sich dann vielleicht ein Programmierer dazu hinreißen lassen, sich da etwas mehr hineinzuknien. Man könnte ja z.B. einen Spendenticker (wie bei Wikipedia jährlich) machen, wo dann steht: „Wir brauchen 300€ für dieses Projekt“ o.ä. Ich weiß, monetäre Anreize sind bei Opensource-Sachen vielleicht ein bißchen verpönt, aber ich glaube, manchmal hilft es :) Sowas ist auch immer gut, um vielleicht notwendige, aber „unbequeme“ Jobs machen zu lassen. Aber das jetzt nur als kleiner Gedanke.

Zu den Daten:
Ja, ich weiß ja schon, wofür OSM eigentlich gut ist. Trotzdem ist es doch auch angenehm, wenn der gemeine Nutzer davon profitieren kann. Ich meinte jetzt auch nicht, dass man auf die Hauptkarte alle erdenklichen Infos bündeln sollte: ÖPNVKarte kenn ich z.B., die finde ich wirklich sehr gelungen, oder auch die Radfahrerkarte. Diese Auswahlmöglichkeit ist wirklich nicht schlecht, und ich denke, das ist wirklich ein guter Punkt von OSM. Problematisch ist halt nur, dass den meisten Leute das zu kompliziert ist. Da könnte man jetzt wieder von der Zielgruppe her argumentieren, aber allgemein ist es ja doch schon besser, wenn das viele Leute anspricht, oder? Eventuell wäre auf der Hauptseite eine Art Assistent praktisch: Bist du Autofahrer, Radfahrer, Fußgänger, ÖPNV-Nutzer, willst du Restaurants sehen usw.? Das wäre schon einmal einfacher, denke ich. Ich sehe gerade, das ist im Grunde ja bei openstreetmap.de der Fall. Ich finde, das wichtigste ist ja im Grunde, genau eine Webseite zu haben, auf der erst einmal alles gebündelt ist. Wenn man Openstreetmap hört, sucht man bei Google, und möchte da am besten ein Ergebnis haben, so dass man nicht verwirrt ist. Oder man tippt direkt die Adresse ein.

Und solche anklickbaren Objekte sind ja genau das passende, um die Karte nicht zu überfrachten, aber trotzdem viele Infos zu bündeln. Ich denke, niemand erwartet, dass die Telefonnummer eines Geschäftes schon direkt auf der Karte erscheint.

Naja, gut, das waren nur meine Gedanken :) Vielleicht verstehe ich das ganze Projekt ja falsch, aber dann bin ich wahrscheinlich nicht der einzige mit solchen Gedanken. Imho ist Benutzerfreundlichkeit auch sehr sehr wichtig. Ansonsten finde ich das Projekt natürlich sehr gut (und ich arbeite natürlich auch mit).

Ah, noch eine kleine Frage zu osm.de: ist das nur auf Europa beschränkt? Das ist ja ein wenig schade...

Viele Grüße,
Gerrit


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