Liebe Listenteilnehmer,

ein Kollege von mir (Herr Rasemann) ist mit der Verkehrssicherheit für Schulen betraut, vorwiegend auf kommunaler Ebene (Herrenberg) und im Landespräsidium, aber auch in Gremien auf Landesebene (Baden-Württemberg, Innenministerium). Es soll nun ein Schul- und Radwegeplan erstellt werden, mit dem Ziel die Verkehrsströme von und zu Schulen sicherer zu machen.

Ich habe ihn auf das Open-Street-Map-Projekt hingewiesen, das er bislang nicht kannte. Aus meiner Sicht könnten mit OSM viel schneller und letztlich auch kostengünstiger solche Pläne erstellt werden. Als Geographielehrer sehe ich auch in OSM ein riesiges Potential, um Raumplanung und Kartographie praxisnah in die Schulen zu holen.

Ich bin allerdings leider kein OSM-Experte, nur ein OSM-Fan. Da ich nun kurzfristig für den kommenden Montag zu einer Sitzung des örtlichen Verkehrsausschusses eingeladen wurde, um OSM vorzustellen, hier ein paar Fragen an die Leute mit praktischer OSM-Erfahrung:

1. Welche Argumente sprechen für oder gegen die OSM-Verwendung bei der Erstellung von Schul- und Radwegeplänen? 2. Wie kann man die Politik davon überzeugen, zusätzlich zu den etablierten Raumplanungsinstrumenten, über die Landesvermessungsämter, mit OSM zu arbeiten?

Ich bedanke mich schon mal für alle Rückmeldungen, leider bekam ich die Einladung zum Verkehrsausschuss erst heute, so dass nur wenig Zeit bis dahin bleibt.

Herzliche Grüße aus Tübingen
Joachim Wirth


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