Am 17. Februar 2012 14:10 schrieb Markus <[email protected]>: > weil das alles so kompliziert ist, suche ich einen möglichst simplen Test > der die Lagegenauigkeit von GPS-Koordinaten misst.
Ganz einfach: Du gehst mit Deinem Gerät an einen Punkt, von dem Du die genauen Koordinaten in WGS84 hast. Dann vergleichst Du mit der Messung Deines Geräts. >> Eine Mittelung ueber beide ist somit besser als beide Originale. > Vermutlich ist eine solche Mittelung bei unsereem Crowdsourcing /nicht/ > wahrscheinlich. Der Mapper hat /ein/ Luftbild, und idealerweise mehrere > Tracks. man hat doch auch in Deutschland zumindest in manchen Gebieten mehrere Luftbilder, z.B. lokal begrenzt von staatlichen Stellen, Bing, Yahoo, Aerowest, Geo-eye und andere PD-Quellen. Im Laufe der Zeit werden es immer mehr Luftbilder sein, die man zur Verfügung hat, und für Dein Problem hier ist es mehr oder weniger egal, aus welchem Jahr die Aufnahmen stammen. Eine Mittelung der Lage aus tracks und Luftbildern kann man zwar machen, was die Form von Straßen angeht kann man aber (allen Verformungen zum Trotz) aus den Luftbildern die Form besser (und einfacher) erkennen, während ich für die Lage eher den Tracks trauen würde. Nicht schlecht ist es, die Luftbilder mit Kenntnis der Geländeoberfläche im Hinterkopf zu machen, und gerade an unebenen Stellen den Bildern weniger zu trauen. So sehen z.B. Brücken oft auf den Bildern gekrümmt aus, obwohl sie in der Realität gerade sind. Das kann man auf den Tracks dann gut erkennen. > Die Daten werden vermutlich eher mehrmals hin und her geschoben, je > nachdem ob grad ein Luftbild oder ein Track im Hintergrund liegt bzw was der > Mapper favorisiert - und der jeweils letzte Edit "gewinnt". ja, leider ist das so. Auch tendieren einige Mapper dazu, dem Luftbild mit mehr Pixeln (mehr Details) mehr zu vertrauen, auch wenn die Lagegenauigkeit im Vergleich zu anderen Bildern schlechter ist. Dem kann man aber durch Aufklärung z.T. beikommen. > Was m.E. beim CrowdSourcing bei der Lageberichtigung wirklich hilft, ist die > *relative Lage* verschiedener Objekte zueinander und die *Form* von Linien > und Flächen - bzw. die intuitiv-iterative Angleichung zwischen Wahrnehmung > der "Wirklichkeit" draussen, dem Abbild im Editor, sowie dem Vergleich zu > Tracks und Luftbildern. +1,+1,+1 > Und mit den Ergebnissen machen wir dann eine Gerätedatenbank, in der wir > festhalten, welches Gerät mit welchem Typ und welcher Seriennummer in > welchem Produktionszeitraum EGNOS in der Koordinate berücksichtigt. (ich > vermute selbst bei Garmin wird man die dafür notwendige Information nicht in > der erforderlichen Tiefe erfahren) so wichtig ist Egnos doch nicht, oder? Ich vermeine mich an Mailinglisten Posts erinnern zu können, dass in deutschen Breiten die Genauigkeit (zumindest mit den Geräten vor ein paar Jahren) bei Verwendung von Egnos teilweise abgenommen hat. Ob ein Gerät WAAS/EGNOS kann, sollte der Hersteller jeweils direkt angeben (und tut er doch in der Regel auch). Gruß Martin _______________________________________________ Talk-de mailing list [email protected] http://lists.openstreetmap.org/listinfo/talk-de

