Am 21.02.2012 11:19, schrieb Martin Koppenhoefer:
Am 21. Februar 2012 08:20 schrieb bkmap<[email protected]>:
Na dann sollten wir die Halteposition eben so kennzeichnen, dass da mit
hoher Sicherheit ein Einstieg ist. Übrigens hab ich das bisher auch immer so
gehalten. Ich fahre ja schließlich auch als Fahrgast und nicht als
Lockführer.


Du wirst dann aber vermutlich auch gar nicht an der stop position des
Zugs interessiert sein, sondern am Bahnsteig der zu dem Gleis gehört,
wo Dein Zug abfährt oder ankommt. Es gibt aber auch andere Nutzungen
von OSM Daten. Diese Stop-position-Details bei Bahnhöfen sind m.E.
eher für Simulationsbetreiber und Pufferküsser relevant, als für
Fahrgäste. Oft gibt es ja auch noch mehrere davon (abhängig von der
Zuglänge).


OK - das ist richtig. Von der S-Bahn kenne ich Kurzzüge, Vollzüge und Langzüge. Da sind 1 bis 3 Teile zusammengekoppelt. Da wird die Halteposition meist an der Tafel angezeigt:
-       Bahnsteigbeginn - Der letzte Wagen hält am Bahnsteigbeginn
-       Bahnsteigmitte - Die Zugmitte hält in der Bahnsteigmitte
-       Bahnsteigende - Der erste Wagen hält am Bahnsteigende.

Mal weiter spinnen... Wenn man die Länge des Zuges und die Art der Halteposition (beginn|mitte|ende) laut Fahrplan kennt, kann man anhand der Plattformgeometrie den Bereich der Plattform ermitteln, neben dem der Zug hält. Also alles an der Plattform gemessen und nicht am Haltepunkt.

public_transport=stop_position ist dann, zusammen mit der Relation, nur für den Datenbezug zwischen Fußgängerbereich und Bahnstrecke ausschlaggebend.

Die Position (beginn|mitte|ende) kann nicht in der OSM-Datenbank stehen. Das macht keinen Sinn. Die müsste schon in der Datenbank mit den Fahrplaninformationen stehen. Der Zugtyp (kurz|voll|lang) sollte auch im Fahrplan stehen. Gegebenenfalls könnten die Längen der Züge je Zugtyp im OSM stehen, aber imo sind die Zuglängen ebenfalls besser im Fahrplan oder in Zusatzdaten zum Fahrplan aufgehoben. Die können sich ja kurzzeitig ändern.

Für andere Bahnstrecken ist das, so viel ich weiß, nicht viel anders.

Alles zusammen betrachtet gibt es demnach für mich keinen Grund, zusätzliche Haltemarkierungen in OSM zu erfassen.

Für wichtig halte ich die eindeutige Erfassung der Namen und der Referenzen der Haltebereiche, damit der richtige Fahrplan und anhand der Zeittabelle der richtige Zug gefunden werden kann. Alle weiteren Informationen gehören zum Zug. Länge, Wagenstand und was man sonst noch will.

So, Ihr könnt jetzt mal weiter spinnen...

Viele Grüße
Burkhard




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