> > In den Feldern liegen einige Bauernhöfe und die Zufahrten erfolgen
> > über ein paar ordentlich asphaltierte Feldwege. Trotzdem sind an 
> > manchen dieser Wege die üblichen Verbots-Schilder für Kfz 
> > angebracht mit den Zusatzschild „Landwirtschaftlicher Verkehr 
> > frei“. Selbstverständlich werden die Zufahrtswege von allen 
> > Anliegern benutzt.
> 
> Du schreibst "manche der Wege", d.h. es gibt auch Wege, die allgemein
> befahren werden dürfen? Reichen die nicht aus, um zu allen Häusern zu
> kommen? Weil wenn sie ausreichen (also die Höfe erschlossen sind),
> dann würde ich die für den landwirtschaftlichen Verkehr reservierten
> Straßen nicht in OSM für alle freigeben, selbst wenn die Einheimischen
> diese Wege nutzen.

An manchen Feldweg-Abzweigen fehlen einfach die Schilder, man dürfte dort mit 
dem PKW abbiegen und überall zwischen den Feldern umherfahren. Ich habe sie 
trotzdem als Feldweg (highway = track) getagged, sonst leiten die Router dort 
durch. Außerdem wüsste ich nicht, wie weit ich die freie PKW-Nutzung zulassen 
sollte, von anderen Seiten darf man schließlich nicht in den Feldbereich 
einfahren.

Vor kurzem wurde bei einer Einfahrt im Zuge von Baumaßnahmen ein neues Schild 
angebracht: Zeichen 260 (Verbot für Kraftfahrzeuge) mit zwei Zusatzschildern: 
1. "Landwirtschaftlicher Verkehr frei" und 2. "Anlieger bis Heddesheimer 
Landstraße 9-11 frei".

Da man in OSM "motor_vehicle = agricultural" und "motor_vehicle = destination" 
nicht gleichzeitig angeben kann, werde ich hier letzteres eintragen. Die 
Zufahrten zu anderen Höfen ist immer noch unklar.

Wenn ich alle Wege als Feldwege markiere, ist kein Routing zu den Höfen möglich 
(die beispielsweise auf dem Hof auch Waren verkaufen). Die Zufahrt mit PKW wird 
vermutlich auch nur über die dafür angelegten Wege geduldet werden, das kann 
man dann nicht mehr unterscheiden.

Bernhard



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