Am 14.12.2012 11:17, schrieb Martin Koppenhoefer:
Am 14/dic/2012 um 07:28 schrieb RainerU <[email protected]>:
foot=permissive würde im Fall der Fußgänger auf dem Radweg zwar die Radfahrer 
zufriedenstellen, aber den Fußgängern eine Nutzungserlaubnis anzeigen, die 
tatsächlich nicht existiert. Wenn man die Zahl der Keys in Grenzen halten will, 
dann käme foot=accepted, foot=customary, foot=inofficial oder ähnliches in 
Frage.
-1 Wenn man die Zahl der Keys in Grenzen halten will ist permissive Ideal. 
Permissive sagt, dass eben gerade keine offizielle Nutzungserlaubnis besteht, 
sondern lediglich eine Duldung.
Aber ist das eine Duldung, wenn Fußgänger den Radweg vereinnahmen, nur weil Polizei oder Ordnungsamt nicht ständig darauf achten, und man als Radfahrer keine Chance hat, was dagegen zu tun?

Die durch permissive ausgedrückte Duldung verstehe ich als ein "es ist nicht ausdrücklich erlaubt, aber auch nicht ausdrücklich verboten, und es sagt keiner was [solange man sich benimmt]". Das Radweg-Beispiel dagegen ist anders: Die Nutzung des Radwegs durch Fußgänger ist in Deutschland, wenn der Radweg als solcher ausgezeichnet ist und keine Zusatzschilder angebracht sind, ausdrücklich verboten. Für 200 Meter eines ausgeschilderten Radweges ohne Fußgänger-Erlaubnis, der gleichzeitig die einzige Verbindung zum Cafe Radfahrerslust ist, und der deshalb durch "radlose" Cafebesucher als einziger Zugang genutzt wird, wäre permissive vermutlich sinnvoll und ließe sich gut argumentieren. Für den Radweg, der einfach nur eine Abkürzung darstellt oder sogar parallel zum Fußweg/Bürgersteig verläuft, gilt das aber IMHO nicht. Hier ist es verboten, und permissive zu verwenden würde zu falschen Ergebnissen führen.

Gruß
Peter

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