Am 13.12.2012 14:28, schrieb Martin Koppenhoefer:
das ist nur eine Frage der kritischen Masse. Wenn halb Deutschland mit
Deiner App in der Tasche rumläuft, und nur auf einen Knopf drücken
muss, um ein Hindernis auf dem Fahrradweg (gemeint hier eher die
Waschmaschine als der Fußgänger) zu melden, dann könnte das genauso
auch gehen (siehe Waze etc.), zumindest bei Staus für Autos sind die
Chancen da ganz gut.
Aber nur unter der Voraussetzung, dass viele einen Dienst nutzen und
auch Hindernisse melden. Allgemein halte ich das auch für recht
schwierig. Der Kurzzeitparker steht da ja in der Regel nicht länger als
5min, dann ist evtl. für 10min frei und dann steht der nächste da. Staus
sind da eher langfristig.
Fußgänger auf dem Fahrradweg kann ich mir ehrlich
gesagt nicht als richtiges Problem vorstellen, das man durch tagging
erfassen kann, am besten hat mir dazu die Idee von Fred gefallen
(foot=permissive). Noch unwahrscheinlicher erscheint es mir, dass
jemand mit dem Rad eine längere Route bevorzugt, nur um nicht
potentiell mal für einen Fußgänger auf dem Radweg zu bremsen.
Bei den Fußgängern gibt es das schon angesprochene Beispiel
ÖPNV-Halteselle, aber auch eine Geschäftzeile oder ein Weg im Park. An
meiner Uni gibt es bspw. einen Weg 4m breit, 2m Radweg, 2m Fußweg.
Realität ist eher 2m Fußweg in die eine Richtung, 2m Fußweg in die
andere Richtung und Radfahrer schlängeln sich auf den 4m durch. Ich
stelle mir hier und auch bei den Parkern eher eine Lösung vor, die den
Radfahrer primär warnt, dass er hier vorsichtig sein muss und damit
rechnen sollte, dass er den Radweg mit nicht Radfahrern Teilen muss.
Henning
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