Moin,

Am 11.01.2013 01:45, schrieb Frederik Ramm:

Dass die aeusseren Ringe eines Multipolygons Linienfeatures sein koennen, ist mir klar; aber dass sie auch vom Multipolygon abweichende Flaechenfeatures sein koennen, das habe ich bislang nirgends gesehen.

Testweie mal eben in JOSM ein Multipolygon mit natural=wood konstruiert, dessen aeusserer Ring natural=water war; nach Eurer Logik muesste dann die Flaeche gruen und das Loch blau sein; ist aber nicht der Fall, die Flaeche ist leer. Alle Programme, die ich je geschrieben habe, die mit Multipolygonen umgehen, tun das genau so.

Kluge Software: Sie erkennt sogar, dass es eigentlich wetland=swamp sein müsste und verweigert die Arbeit. ;-)
Und der letzte Satz ist ja wohl ein klassischer Zirkelschluss. ;-)

Aber im Ernst:
Wie wäre es mit landuse=forest für das Multipolygon mit Loch und dem landuse=military für das gesamte Gebiet?
Rein akademisch ist die Diskussion nun ja nicht.

Wie Martin sagt - zwei Multipolygone, die sich einen outer ring teilen, nicht aber die Loecher.

Klar, mit einer Relation lässt es sich - wie alles - erledigen.
Aber wie ist das mit dem Grundsatz "Möglichst einfach taggen" zu vereinbaren, wo doch diese einfache Möglichkeit dazu besteht?


Vielleicht sollte ich mal zaehlen, wie viele von diesen Widerspruch-Kandidaten es gibt; vermutlich ist die Diskussion relativ akademisch, weil es kaum je vorkommt. Hoffe ich zumindest, sonst muesste man eine ganze Menge Programme anpassen ;)

Ist die "Fehlinterpretation" der Programme nicht rein aus dem historischen Verlauf (Entwicklung der Multipolygone und der "praktischeren" Berücksichtigung des "outer=relation"-Ansatz entstanden ("Sonst wird das bereits vorhandene ja falsch dargestellt")?
Denn 'objekt'iv logisch ist das ja eher nicht.

Gruß
Georg

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