Hall,
Deshalb auf Mitte achten und 0,5er Bohrer. Beim Auflöten ist Gefahr
groß, das der Kleber der obersten Kupferlage aufgeht und sich diese
löst. Im weichen Zinn kann man nichts kaputtmachen, da dort nur die
Lagen Kupfer haben, die auch damit verbunden werden sollen. Der
Durchmesser der Stifte steht immer zu Verfügung. Man muss tatsächlich
dabei sehr vorsichtig sein, aber mit dem Lötkolben wird die Sache
schnell zu heiß. Bei kleinen Löchern reicht Wärmekapazität des Zinns oft
auch nicht. Wenn man dann den Lötkolben wegzieht, und die Pumpe ansetzt
-so schnell geht das gar nicht, wie das Zinn hart wird. Wenn man es
damit macht, auf jeden Fall: Kältspray danebenstellen und in Etappen
arbeiten (jedes dritte Loch der Reihe nach durch, dann die nächste
Gruppe usw.) und Pausen einschieben. Board darf nicht warm werden. Habe
schon an solchen Boards "rumgebruzzelt", die werden extrem schnell zu
warm und dann sind die Bahnen ab. Da geht dann auch nichts mehr.
"Martin H. Kellner" schrieb:
>
> Nie und nimmer aufbohren :-) Freiziehen mit entsprechendem
> Entlötwerkzeug. Hand-Entlötpumpe sollte es im Minimum tun. Beim Bohren
> kann man auch den Multilayer beschädigen. Ein Multilayer kann nicht nur
> zusätzliche Lagen für Versorgungsspannungen haben, sondern auch noch
> Signallagen. Wenn man dort etwas beschädigt ist der Spaß vorbei und das
> Board normalerweise k.o.
>
> Martin Kellner
>
> Manfred Preußig schrieb:
> >
> > Hallo,
> > das da noch R's oder C's oder derartiges gebraucht werden, ist
> > unwahrscheinlich, da sowas für die schnellen Dinger zu ungenau ist. Die
> > haben ein bißchen mehr Induktivität als vorgesehen und schon ist das
> > Signal im Eimer -und ähnliche Effekte. Den Dimm-Sockel mit einem schöön
> > kleinen Kolben einlöten, dann passiert auch nichts an den SMD's
> > drumherum. Nachlöten wäre nicht gut, da, wie schon richtig erwähnt,
> > Multilayer dabei leicht zu Bruch geht. Wenn die Löcher nicht frei sind,
> > nicht mit dem Kolben, sondern mit einer Kleinbohrmaschine und einem
> > 0,5er-Bohrer aufbohren -das ist sicherer. Aber immer darauf achten, die
> > Mitte zu treffen; 'ne Lupe zum Umhängen (Handarbeitsladen!) oder als
> > Lupenleuchte (billig bei Pollin -www.pollin.de- im Moment (29,95);
> > Vorsicht, ist Resteverwerter -Zeug ist schnell alle) ist da gut. Wo hast
> > Du den Sockel her? Hab' die Dinger noch nicht lose gesehen! Hat das MB
> > was für DIMM's im BIOS? Wenn der Sockel fehlt, dann vielleicht deshalb!
> >
> > Tschüß
> >
> > Manfred
> >
> > Tobias Kaefer schrieb:
> > >
> > > >[...]
> > > >Vielleicht hast Du glück. Die Leiterplatte dürfte auch in Mehrlagentechnik
> > > >gemacht sein (neudeutsch Multilayer). Dann solltest Du entsprechendes
> > > >Werkzeug haben und das Löten auf Anhieb klappen.
> > >
> > > Das Löten ist nicht das Problem. Das kann ich.
> > > Aber ich hab halt keinen Bock das Ding beim Löten zu himmeln (ESD etc.).
> > > Ausserdem sind mir da rundherum einfach zu viele Lötpads (meist SMD).
> > > Dann ist da halt auch noch der Platz für einen OnBoard-Sound-Chip, der
> > > ja auch nicht belegt ist und deshalb sicherlich auch noch ein paar Bauteile
> > > für diesen nötig wären, wenn er eingebaut wäre.
> > > Leider findest Du halt beim Hersteller (BIOSTAR) auch nicht darüber.
> > > Und nach Taiwan eine EMail schicken kann man auch vergessen.
> > > Ich hab das auch schon Probiert.
> > > Naja da mal das "Orakel" ALTAVISTA anrufen.
> > > Vielleicht weiss dieses ja Rat.
> > > Gruss
> > > Tobi
> > >
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