On Mon, Mar 05, 2001 at 10:55:30AM +0100, Manfred Preußig wrote:
> > Eigentlich ja nicht, man kann ja auch noch die alten Namen anbieten.
> > Dafuer wurden ja auch Loesungen gebaut und beschrieben. Damit ist der
> > Umstieg denke ich ziemlich einfach.
>
> Oh, so erfährt man immer wieder was Neues. Das kannte ich noch nicht.
> Doch im Moment frage ich mich auch, wie das geht. Denn devfs ist ein
> virtuelles Dateisystem wie /proc und wird auf /dev gemounted. Versuch'
> doch mal, in /proc eine Datei anzulegen. Dürfte wohl kaum gehen. Und in
> /dev dann eben auch nicht. Damit sind Namen wie /dev/sda von Vorneherein
> unmöglich (bzw. in meinem Fall, von dem dass alles hier ja ausging,
> waren sie ja da, aber von devfs "zugedeckelt").
Aus /usr/src/linux/Documentation/filesystem/devfs/README
Because the kernel has a naming scheme
which is quite different from the old naming scheme, you need to
install devfsd so that software and configuration files that use the
old naming scheme will not break.
Dealing with drivers without devfs support
Currently, not all device drivers in the kernel have been modified to
use devfs. Device drivers which do not yet have devfs support will not
automagically appear in devfs. The simplest way to create device nodes
for these drivers is to unpack a tarfile containing the required
device nodes. You can do this in your boot scripts. All your drivers
will now work as before.
> Abgesehen davon: das war ja auch nur ein Beispiel und es sollte vor
> allem eines zeigen: Es klappt eben selten was auf Anhieb. Diese Lösungen
Da hast Du recht. Das Beispiel war troztdem schlecht.
> Die Folge: Die 2.2er-Modutils verstehen nur Bahnhof. Die 2.4er habe ich
> noch nicht ausprobiert, aber die werden wohl genauso heißen, aber bei
> den 2.2er-Modulen nur noch chinesisch rückwärts verstehen. Also geht es
Falsch, habe hier die neusten modutils, aber auf einem 2.2.x Kernel.
> zum Beispiel nicht, einen 2.2er und einen 2.4er-Kernel parallel -bzw.
> genauer gesagt, abwechselnd- zu benutzen (zumindest nicht mit der
> gleichen <root>).
Hmm, eigentlich sollte man das so einrichten koennen, dass es geht. Solange
Du nicht auf die Idee kommst, wirklich Features aus dem 2.4.x Kernel
zu benuzten. Man muss z.B. devfs nicht einkompilieren. Aber selbst
damit sollte es gehen.
> Sicher gibt es auch dafür eine Lösung, klar. Doch die muss jemandem ja
> auch wieder erst noch einfallen. Außerdem geht das nicht auf Anhieb. Und
> nicht zuletzt erfordert das wiederum Ergänzungen, mit dem Kernel alleine
> ist es also nicht getan, man braucht im Grunde eine entsprechend
> upgedatete Distri -oder zumindest Teile davon. Ich wollte nur die neuen
Klar, entweder Du nimmst die Umgebung Deiner Distri oder Du legst Hand
an. Im Changelog vom Kernel steht welche Version von util-linux usw.
man braucht, um den Kernel zu betreiben. Wenn Deine Distri das nicht
bietet, muss man sich das Zeug selbst holen. Das kann zu Problemen
mit der Distri fuehren. Der Rattenschwanz kann da schon sehr lang
werden.
> Ich bin auch überzeugt, dass, wenn ich die Module beim laufen habe,
> wieder ein anderes Programm meckert (fdisk zum Beispiel oder gpm, weil
> er seine device-Datei sucht). So zieht sich das alles hin. Mehr habe ich
> aber eigentlich auch gar nicht gemeint.
Ich hab das auch auf dem harten Weg gelernt. Es rumgebastelt, dann auf
die Nase gefallen und danach erst die Doku richtig gelesen. Gerade bei
devfs ist ein sehr guter upgrade-path vorhanden, der auch sehr aus-
fuehrlich in der Doku beschrieben ist. Gerade deswegen fand ich das
Beispiel sehr unguenstig gewaehlt.
Aber wir sind uns glaube ich einig, dass Linux eine ewige Baustelle
sein kann.
tim
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Tim Gesekus **** eMail: Tim Gesekus <[EMAIL PROTECTED]>
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