Robert Wei�graeber schrieb:

>Hallo!
> 
>
>> 
>>    
>>
>OK, ich nehm ihn jetzt auseinander.
>                                           
>        
> 
> have to stop at this point, and say that SuSE Linux 8.0 (Pro) is the
> best Linux distribution that I've ever used.
>
> >>>> DAS sagt alles. (Bitte keinen Flame-war)
>
> YaST2 is a decent graphical system configuration tool.
>
> Suse kenne ich nicht.
>
>
>Where GNU/Linux needs to improve...
>-----------------------------------
>X11
>
>The X Window System is an awesomely powerful, network transparent
>graphical subsystem. It's perfectly suited to running applications from
>remote servers. However, this is NOT what a home user needs.
>ACK. Aber es st�rt nicht, oder?
>
     Ist deshalb aber schon langsamer, oder ?

>Software distribution
>                  Ja und? lieber make; make install als
>                          stundenlange Klick-Sessions durch
>                          irgendwelche M$-Office Installationen.
>                          Und wozu hat er denn SuSE, wenn er keine RPMs
>                          verwendet?
>
Kann ich Dir nicht sagen. Man mu� aber zugeben da� f�r einen Anf�nger 
das Arbeiten mit .rpm auch nicht einfach ist. Ich hatte Red Hat 7.2 - 
viele sch�ne kleine Tools gab es als
.rpm, aber nicht f�r Red Hat 7.2 sondern f�r andere Distributionen. Dann 
scheitert man
an den dependencies, hat fluchend mehrere runtergeladen und keine geht 
wie geplant.

Aussehen: ich habe angefangen mit Red Hat 7.2 auf einem alten Schirm, 
dessen Aufl�sungsdaten f�r mich nicht mehr zu ermitteln waren ( sp�ter 
hab ich sie dank Ridvan
erhalten). Mit einer Aufl�sung von 800x600 sah Linux im Vergleich zu 
win98 beschissen aus, man mu� es so sagen. - Nach wochenlanger Lekt�re 
habe ich gelernt wie und warum
die .ttf-Schriften von MS nicht daf�r mitgeliefert werden konnten und 
welche "workarounds" es gibt. Es sind aber immer noch workarounds, 
vergi� das bitte nicht !
Mit 1024x768 sahen sowohl Red Hat 7.2 als auch Mandrake 8.2 viel sch�ner 
aus als win98, nicht zu reden von XP. Das ist ein Punkt, den Insider 
bel�cheln m�gen, der aber f�r viele normale User entscheidend wichtig 
ist - bei der Zeit, die man damit verbringt.
Und untersch�tze bitte einen eigentlich unfairen Punkt nicht: die 
Gew�hnung ! Obwohl ich
noch keine Gelegenheit hatte mir mal die indisch (-amerikanische) 
ELX-Distribution anzusehen: die nehmen den Faden offenbar gerade dort 
auf . Und wenn die meisten "Konvertiten" nach 1-2 Jahren mit Linux zu 
den authentischeren Versionen, meinetwegen Debian, �bergehen entsteht so 
eine wichtiges breites �bergangsfeld, auf dem man bequem die Seiten 
wechseln kann.

Fr�her habe ich gedacht da� das Vorurteil der Medien zutrifft, da� 
Computern die Leute isoliert, vereinzelt, zu pathologischen Monaden 
f�hrt die in ihrer Kammer verharren und die schon wegen ihrer 
Szene-Sprache nicht mehr kommunizieren k�nnen (wollen).
Das Gegenteil ist der Fall - und das vermisse ich in seinem Beitrag:
es bringt eher ganz unterschiedliche Leute zusammen. Selbst wenn der 
wichtigste Grund am Anfang sein mag da� man viele interessante Dinge 
alleine entweder nicht hinbringt oder da� dies so elend viel Zeit kostet 
da� man irgendwann desinteressiert abdreht. Gegen�ber dieser weltweit 
agierenden Open Source-Bewegung  wirken die MS-Leutchen wie eine 
zuf�llig zusammengew�rfelte Schlange, die bei Aldi vor der Kasse wartet.  


>
>There needs to be a standard installer and database for user-installed applications 
>                   ^^^^^^^^
>                   Das ist echt voll M$-Like. Immer gleich allen etwas
>                   aufoktroieren.
>
>Windows XP
>----------
>
Langsam: denke mal an diesen Verwirrungsfaktor der unz�hligen 
Distributionen etc.
f�r den Normalo. Nichts gegen Fliexibilit�t - aber die Leute wollen 
nicht das Gef�hl haben
da� ihnen der Boden unter den F��en entgleitet.

>
>Windows warns you if the driver isn't likely to work properly, and can
>roll back to working drivers if you deliberately choose to install one
>that hoses your system.
>
Da stimme ich Dir zu ! Selten hat mich etwas so w�tend gemacht wie das 
Verhalten von win98 bei solchen Konfikten.

>All windows software comes in binaries,
>                            ^^^^^^^^^^
>                            Toll! wenn mal was nicht geht, hat man
>                            �berhaupt keine M�glichkeit rauszufinden
>                            warum. Und mann kann die Software so
>                            reichtig toll optimieren.
>
>  
>
>>>>>>>Das stimmt. Aber Windows hat nirgends St�rken.
>>>>>>>
W�rde ich nicht so �berzogen ausdr�cken. Jeder Versuch Verst�ndnis durch 
graphische tools zu ersetzen hat den gleichen Preis: schnelle 
Anfangserfolge auf Kosten der Ergebnisse in der mittelfristigen und 
langfristigen Sicht. Das gilt f�r alle entsprechenden Linux-Ans�tze 
genauso. Mein Mandrake Control Center hat mir auch nie mitgeteilt warum 
die Konfiguration meiner Internet-Verbindung wieder nicht geklappt hat.
"Wiederholen Sie die Konfiguration ... , bla bla" - das ist bei Windows 
auch nicht anders.
Sei nicht so vermessen zu glauben das Alles sei unter Linux von selbst 
transparent.
Schnelles Wachstum (es ist wirklich atemberaubend wie man z.B. bei 
AbiWord alle paar Wochen die wieder neue Version geliefert bekommt) 
f�hrt aber auch zu Fehlern, die
ich in der H�ufigkeit bei MS nicht gesehen habe. Beispiel: das Tutorial 
von KLyX sagt Dir eine bestimmte Einstellung zu benutzen - die gibt es 
aber gar nicht. Solche "Verwachsungen" sind bei Linux h�ufig.

Noch ein ganz anderer Punkt: Vieles unter Linux wirkt auf den 
Neuank�mmling fremd, egal warum. Gleichzeitig ist Linux eher 
"�berdokumentiert", was verwirrt und verst�rt und keineswegs hilfreich 
ist. Bis man  mit manpages wirklich etwas anfangen kann dauert es 
ziemlich lange. Ein Newbie aber kommt man Problem her ... Irgendetwas 
klappt nicht.
Man k�nnte m.E. die Dokumentation auch anders aufbauen oder modifizieren.
Stell Dir vor Du machst /home/user/etc auf: da k�nnte es doch einen 
kleinen Text geben,
"/Info", in dem in laienverst�ndlicher Weise kurz erl�utert wird was die 
Skripte in etc im Einzelnen alles tun, wie sie mit anderen Teilen des 
Systems zusammenh�ngen etc und wo man weiterf�hrende Dokumente auf der 
eigenen Kise findet. Das lie�e sich wohl mit fast allen relevanten 
Ordnern machen, also so eine Art breit gestreute Information. - Und 
meinetwegen nur in einer "N" f�r Normalo - Edition - im Gegensatz zu den 
professional editions, die es eh �berall gibt.

>>>>>>>              
>>>>>>>
>
>
>So, Michael. reicht das? ;)
>

Jein, so kriegst Du seinen Ansatz meiner Ansicht nach nicht. Leute wie 
Du sind kein Ma�stab, sondern gutwillige Menschen die, weil sie keine 
.doc-Datei �bergeben sollen sondern ".txt" dann eine " .txt.doc" - Datei 
liefern !
Die meiste Literatur ist entweder bildlich unterst�tztes direktes 
Nachmachen oder
vom verursachenden Problem weit entfernte Lexikon-Info, in welcher 
Derjenige bl�ttert der es eh schon verstanden hat und schnell mal anhand 
der Konstruktionszeichnung schauen will wo es vielleicht klemmt. 
Dazwischen gibt es nicht viel ...

Gru�, Michael

> 
>



----------------------------------------------------------------------------
PUG - Penguin User Group Wiesbaden - http://www.pug.org

Antwort per Email an