Am Mittwoch, 7. August 2002 19:47 schrieben Sie:
 
> Die PATH variable tut das gleiche wie unter DOS nur mit dem unterschied
> das man . hinzuf�gen mu�. Das steht in jedem guten Win2Unix Buch.

Wer von den Leuten die heute mit MS arbeiten kann mit DOS arbeiten ? Und hat 
so seine Programme installiert ?

 
> > den er irgendwo gelesen hat, ausprobiert mit dieser Meldung �berhaupt gar
> > nichts anfangen kann. Das ist es, was mich z.B. beim �bergang zu Linux
> > bis heute noch am Meisten verwirrt/verst�rt.
>
> Das ist eben dieses Kochbuchdenken. Das funktioniert in Grenzen, ich
> w��te aber nicht das K�che nach Kochb�chern kochen w�rden.

Klar, am Anfang aber braucht man unbedingt Sachen von denen man wei� da� sie 
funktionieren. Sonst verzettelt man sich in un�berschaubar komplexen Sachen 
, die nicht klappen, und gibt entnervt auf was man nicht versteht. Du hast 
sicher recht - aber als Ziel ! Wenn Linux mehr will als 0,5% der vorhandenen 
Desktops ( und das sollte man unbedingt, ziemlich dringend wollen)  mu� das 
sein.
>
> > Tut man das was Du vorschl�gst wird die Sache freilich klar:
> > [michael@koekdv michael]$ /sbin/ifup ippp0
> > Users cannot control this device.
> > [michael@koekdv michael]$
> >
> > Das hat den n�tigen sittlichen N�hrwert: ich kriege gesagt da� ich das
> > nicht darf.
>
> Ja, in dem anderen Fall erz�hlt die bash dir, das sie das Programm das
> sie ausf�hren soll in keiner der mit $PATH angegebenen verzeichnisse
> finden kann.

Das hei�t dann im Klartext f�rAnf�nger - ich behaupte da� folgender Text 
verst�ndlich ist:

"�ffne als user eine shell. Gib ein:
$PATH
Dann erh�ltst Du z.B.[michael@koekdv michael]$ $PATH
bash: 
/bin:/usr/bin:/usr/X11R6/bin:/usr/local/bin:/usr/games:/home/michael/bin:
Datei oder Verzeichnis nicht gefunden

Und das bedeutet: 
die in /bin und in /usr/bin und in /usr/X11R6/bin und in /usr/local/bin und 
in /usr/games aufgef�hrten Programme k�nnen vom user ausgef�hrt werden. 
Ein Verzeichnis /home/michael/bin , falls es das gibt, enth�lt keine 
ausf�hrbaren Programme.  - Und es bedeuet auch: Programme, die nicht in den 
hier erw�hnten Verzeichnissen liegen, k�nnen vom user nicht ausgef�hrt werden.


Da aber tats�chlich solch ein Verzeichnis home/michael/bin existiert (mit 
einem shell-Programm 
opera ) drin kannst Du durch Eingabe von ls -l in eine shell und indem Du das 
Icon dieser Datei in diese shell ziehst pr�fen was es damit auf sich hat und

[michael@koekdv michael]$ ls -l '/home/michael/bin/opera'
-rwxr-xr-x    1 michael  michael      2499 Jul  6 18:46 
/home/michael/bin/opera*[michael@koekdv michael]$

die Eigenschaften dieser Datei erfahren. Du siehst dann:
[michael@koekdv michael]$ '/home/michael/bin/opera'
The Opera binary is not located at 
"/home/michael/lib/opera/6.02-20020701.3/opera".
Please modify the wrapper script at "/home/michael/bin/opera".

Da Du aber tats�chlich auf Deinem Desktop ein Icon hast welches durch 
Anklicken Opera aufruft  kannst Du durch Eingabe von ls -l in Deine shell
und durch Reinziehen des Icons in die shell mehr erfahren:
/home/michael/Desktop/opera -> 
/home/michael/.opera/opera-6.02-20020701.3-shared-qt.i386/opera*
 
Das Icon ist ein link auf die tats�chliche ausf�hrbare binary opera*, die
im versteckten Ordner /home/michael/.opera liegt. 

Nat�rlich wird das Eingeben von $PATH in eine root-shell ein anderes Resultat 
ergeben !"


> > Fazit: Acrobat5 geht !!! Aber ich finde es trotzdem ein St�ck weit zum
> > Lachen !
>
> Und deshalb habe ich acrobat mit debian installer installiert, um
> solchen Problemen aus dem Weg zu gehen.
>
 
Du Gl�ckspilz ! Aber ich hatte auf Anraten des Tenors der PUG f�r die Schule 
mich f�r Mandrake 8.2 entschieden - weil die n�mlich auch eine Menge an 
deutschsprachigen Tutorials bietet. 
Bisher mu� ich sagen: wenn man nur liest, schreibt, speichert, surft und 
mails schreibt ist der Mandrake/Linux-Desktop ebenso leicht und funktional 
besser als der von win98. �ber Dateitypen mu� man sich freilich Gedanken 
geamcht haben - was der normale User nie tut ! 
Das Installieren von Software von der CD per rpm ist einfacher und glatter
als �hnliches unter win98. Wenn es dabei aber Probleme gibt ist die 
Transparenz nicht besser als unter win98 und man kommt als Anf�nger dann kaum 
weiter, ohne seine Installation zu gef�hrden. 
Mit tar.gz installieren: wenn's geht geht es. Wenn nicht - au backe !
Damit kann man bestimmt nicht werben.

Michael Bischof 
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PUG - Penguin User Group Wiesbaden - http://www.pug.org

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