Hi,

On Sat, Aug 10, 2002 at 11:12:56AM +0200, Michael Bischof wrote:
> Am Mittwoch, 7. August 2002 19:47 schrieben Sie:
  
> > Die PATH variable tut das gleiche wie unter DOS nur mit dem unterschied
> > das man . hinzuf�gen mu�. Das steht in jedem guten Win2Unix Buch.
> 
> Wer von den Leuten die heute mit MS arbeiten kann mit DOS arbeiten ? Und hat 
> so seine Programme installiert ?

Ich habe mal damit gearbeitet. 
Ich kenne teile von DOS.
DOS ist unverzichtbar f�r die Administration eines NT Servers.


> > > den er irgendwo gelesen hat, ausprobiert mit dieser Meldung �berhaupt gar
> > > nichts anfangen kann. Das ist es, was mich z.B. beim �bergang zu Linux
> > > bis heute noch am Meisten verwirrt/verst�rt.
> >
> > Das ist eben dieses Kochbuchdenken. Das funktioniert in Grenzen, ich
> > w��te aber nicht das K�che nach Kochb�chern kochen w�rden.
> 
> Klar, am Anfang aber braucht man unbedingt Sachen von denen man wei� da� sie 
> funktionieren. Sonst verzettelt man sich in un�berschaubar komplexen Sachen 
> , die nicht klappen, und gibt entnervt auf was man nicht versteht. Du hast 
> sicher recht - aber als Ziel ! Wenn Linux mehr will als 0,5% der vorhandenen 
> Desktops ( und das sollte man unbedingt, ziemlich dringend wollen)  mu� das 
> sein.

Die vielf�ltigkeit, ja, aber grade das ist es doch was Linux ausmacht,
das es mehr als einen Weg gibt um zum Ziel zu gelangen. Wichtig ist das
in der Doku f�r den Anf�nger steht wie der Anf�nger herrausfindet
welchen dieser wege er grade beschreitet.


> > > Tut man das was Du vorschl�gst wird die Sache freilich klar:
> > > [michael@koekdv michael]$ /sbin/ifup ippp0
> > > Users cannot control this device.
> > > [michael@koekdv michael]$
> > >
> > > Das hat den n�tigen sittlichen N�hrwert: ich kriege gesagt da� ich das
> > > nicht darf.
> >
> > Ja, in dem anderen Fall erz�hlt die bash dir, das sie das Programm das
> > sie ausf�hren soll in keiner der mit $PATH angegebenen verzeichnisse
> > finden kann.
> 
> Das hei�t dann im Klartext f�rAnf�nger - ich behaupte da� folgender Text 
> verst�ndlich ist:
> 
> "�ffne als user eine shell. Gib ein:
> $PATH
> Dann erh�ltst Du z.B.[michael@koekdv michael]$ $PATH
> bash: 
> /bin:/usr/bin:/usr/X11R6/bin:/usr/local/bin:/usr/games:/home/michael/bin:
> Datei oder Verzeichnis nicht gefunden

Ich frage mich aus welchem Manual du diesen verkehrten Text hast!


> Und das bedeutet: 
> die in /bin und in /usr/bin und in /usr/X11R6/bin und in /usr/local/bin und 
> in /usr/games aufgef�hrten Programme k�nnen vom user ausgef�hrt werden. 
> Ein Verzeichnis /home/michael/bin , falls es das gibt, enth�lt keine 
> ausf�hrbaren Programme.  - Und es bedeuet auch: Programme, die nicht in den 
> hier erw�hnten Verzeichnissen liegen, k�nnen vom user nicht ausgef�hrt werden.

Das ist nicht ganz richtig! Wenn du eine shell �ffnest und nur "$PATH"
eingibst wird $PATH aufgel�st und der aufgel�ste string, in deinem fall:
/bin:/usr/bin:/usr/X11R6/bin:/usr/local/bin:/usr/games:/home/michael/bin
ausgef�hrt. Pech f�r dich ist wenn diese Datei nicht existiert.


> Da aber tats�chlich solch ein Verzeichnis home/michael/bin existiert (mit 
> einem shell-Programm 
> opera ) drin kannst Du durch Eingabe von ls -l in eine shell und indem Du das 
> Icon dieser Datei in diese shell ziehst pr�fen was es damit auf sich hat und

Und? kannst du es ausf�hren?


> [michael@koekdv michael]$ ls -l '/home/michael/bin/opera'
> -rwxr-xr-x    1 michael  michael      2499 Jul  6 18:46 
> /home/michael/bin/opera*[michael@koekdv michael]$
> 
> die Eigenschaften dieser Datei erfahren. Du siehst dann:
> [michael@koekdv michael]$ '/home/michael/bin/opera'
> The Opera binary is not located at 
> "/home/michael/lib/opera/6.02-20020701.3/opera".
> Please modify the wrapper script at "/home/michael/bin/opera".

Bist du sicher? das sieht mir eher danach aus als wolltest du das script
ausf�hren!


> Da Du aber tats�chlich auf Deinem Desktop ein Icon hast welches durch 

Welcher Desktop?


> Anklicken Opera aufruft  kannst Du durch Eingabe von ls -l in Deine shell
> und durch Reinziehen des Icons in die shell mehr erfahren:
> /home/michael/Desktop/opera -> 
> /home/michael/.opera/opera-6.02-20020701.3-shared-qt.i386/opera*
>  
> Das Icon ist ein link auf die tats�chliche ausf�hrbare binary opera*, die
> im versteckten Ordner /home/michael/.opera liegt. 

Ich glaube ich mag opera nicht!


> Nat�rlich wird das Eingeben von $PATH in eine root-shell ein anderes Resultat 
> ergeben !"

Ja, weil es etwas anderes tut!


> > > Fazit: Acrobat5 geht !!! Aber ich finde es trotzdem ein St�ck weit zum
> > > Lachen !
> >
> > Und deshalb habe ich acrobat mit debian installer installiert, um
> > solchen Problemen aus dem Weg zu gehen.
>  
> Du Gl�ckspilz ! Aber ich hatte auf Anraten des Tenors der PUG f�r die Schule 
> mich f�r Mandrake 8.2 entschieden - weil die n�mlich auch eine Menge an 
> deutschsprachigen Tutorials bietet. 

Dazu mu� ich jetzt mal passen, Mandrake kenn ich nicht wirklich.


> Bisher mu� ich sagen: wenn man nur liest, schreibt, speichert, surft und 
> mails schreibt ist der Mandrake/Linux-Desktop ebenso leicht und funktional 
> besser als der von win98. �ber Dateitypen mu� man sich freilich Gedanken 
> geamcht haben - was der normale User nie tut ! 

Was ist denn ein Mandrake/Linux desktop? ich kenne nur KDE, GNOME, XFCE,
WMaker und fvwm-shell.


> Das Installieren von Software von der CD per rpm ist einfacher und glatter
> als �hnliches unter win98. Wenn es dabei aber Probleme gibt ist die 
> Transparenz nicht besser als unter win98 und man kommt als Anf�nger dann kaum 
> weiter, ohne seine Installation zu gef�hrden. 

Also ich finde Neuinstallieren des kompletten Systems weil irgend ein
installer an irgendeiner Stelle deinen Windows derivats was geschossen
hat keine L�sung. 
Dann doch lieber rpm, da kann ich mit MC vorher die dateien ansehen und
die installationsscripte nachlesen und ggf korrigieren. Auch eine
saubere Deinstallation ist m�glich.


> Mit tar.gz installieren: wenn's geht geht es. Wenn nicht - au backe !
> Damit kann man bestimmt nicht werben.

Du meinst die Sourcen selber �bersetzen? Das geht meistens gut, es sei
denn irgendwas fehlt! Ein vorteil ist, das du auf diese weise auch
Leicht neuere Software in dein System bekommst. 
Leider sind die selbst �bersetzten Programme nicht im Packetmanagement 
deiner Distribution. stow ist eine L�sung, oder eben der "Bau" eines 
eigenen Packets.

bis denn
-- 
May the source be with you!

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PUG - Penguin User Group Wiesbaden - http://www.pug.org

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