Hans Freitag sagte:

>> Auch f�r LaTeX gibt es einen passenden Style.  DocBook ist schon gut,
>> nur sind die Tools noch nicht so Plug&Play, dass man das "einfach so"
>> schnell mal machen kann.
>> Debian hat da noch ein echtes Problem, da
>> ist SuSE oder Mandrake einfach eine Ecke weiter.
>
> Hmmm, also wenn ich docbook-utils installiere habe ich zumindestens
> schonmal alles was ich brauche um die Ausgabeformate zu erzeugen.

F�r den Print-Output wird DocBook/SGML mittels Jade und JadeTeX
konvertiert.  Das ist schon ok - allerdings werden die XSL-Styles
derzeit deutlich aktiver gepflegt.  Und die meisten Programme daf�r
sind in Java geschrieben, ben�tigen einen Haufen JAR-Files von
sonstwo oder sind wie passivetex nicht gepackt oder wie xmltex
in einer zu alten Version gepackt.

Der TeX-Kram wird sich bessern, wenn Thomas Esser den mit ins
tetex packt (da hat er mir in Karlsruhe auf dem Linuxtag erz�hlt,
dass er dar�ber nachdenkt).

Solange ich bei xsltproc bleibt ist alles ok, aber manche Styles
ben�tigen Extentions, die es derzeit nur f�r andere XSL-Parser
gibt.  Und da f�ngt man dann an zu sammeln...

Und ich finde es sehr viel einfacher die XSL-Styles anzupassen
als die Lisp-Variante DSSSL zu begreifen.  Und damit heisst das,
wenn ich die Styles anpassen[1] will (und das muss ich in vielen
F�llen), dann dr�ngt es mich Richtung XML (auch wenn man XML mit
den SGML-Tools bearbeiten kann, aber das bringt mich ja nicht
weiter).

> Was machen SuSE und Mandrake da besser?

Ich hoffe mal, dass Karl das bei SuSE besser hinbekommen hat, denn
auch der SGML-Kram war dort lange Zeit besser gepackt.  Mandrake
hat im Web diverse Tools und Patches zu DocBook ver�ffentlicht, die
das doch etwas verbessern.

Jochen

[1] Ich habe hier mehrere hundert Zeilen Customization Layer.
Das ist alles nicht-trivial...
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