On Sun, Dec 01, 2002 at 03:24:43PM +0100, Max Trense wrote:
> Am Sonntag, 1. Dezember 2002 15:11 schrieb Markus Hahn:
> > Am Samstag, 30. November 2002 23:34 schrieb Martin Schmitt:
> > > * Denny Schierz wrote/schrieb:
> > > > Also, der Mann auf der Stra�e ist der, den wir erreichen sollten.
> > >
> > > Davon rede ich doch die ganze Zeit. Du mu�t ihn daf�r interessieren, mit
> > > den passenden knappen Worten, und ihn irgendwie auf die Webseite bringen,
> > > ohne da� er �berhaupt wei�, worum es genau geht. Er mu� nur wissen, da�
> > > es irgendwie um Computer geht. Wenn man genug Wind macht, bekommt man
> > > vielleicht sogar ein bi�chen Presse daf�r.
> > >
> > > Ich bin grade beim Surfen auf eine Webseite http://www.ffii.org gesto�en.
> > > Meiner Meinung nach ein tolles Beispiel daf�r, wie man es NICHT machen
> > > sollte.
> >
> > Zweiten die Workshops durchziehen (Da meine ich mich auch selbst!)
> > Mehr Infos auf der Hompage.
> > Also erst mal die Methoden und Ideen die wir schon haben verbessern.
> 
> Aber wir sollten bei jeder Art von Aufkl�rungsaktion (wenn wir das wirklich 
> durchziehen wollen) auch bedenken, welches Publikum wir ansprechen wollen. 
> Selbst wenn alle Privat-User willig w�ren, sich auf Linux einzulassen, stehen 
> doch in 98% aller Unternehmen Windosen. F�r den Mitarbeiter ist es also 
> zwingend notwendig, dass er Outlook bedienen kann.
Die mailer sehen doch eh fast alle gleich aus, ich seh da kein
grosses Anpassungsproblem.
> Andersrum w�rde aber kein Entscheider Linux (das verwende ich ausnahmsweise 
> mal synonym mit Open-Source; ich will nicht soviel tippen) wirklich eine 
> Chance geben, wenn es nicht im Privat-Anwender-Bereich popul�r ist.
Kommt auf den Anwendungsbereich an. Wenn du Arbeitspl�tze mit
"Standardsoftware" hast, vielleicht, wenn du Spezialsoftware
einsetzt, liegt es an denen, die sie schreiben, dass sie
bediedienbar, effizient und leicht zu erlernen ist.

Da sind wieder zwei paar Schuhe.

Das eine ist Werbung f�r Linux/OS allgemein zu machen, den Leuten
klar zu machen, dass es kaum etwas gibt, das man mit diesem
System nicht ebensogut erledigen kann, wie mit anderen.

Das Zweite ist den Leuten klar zu machen, dass in den
�ffentlichen Verwaltungen (und in Firmen) ohne jeden Grund immer
noch Unsummen an Geld verbrannt werden (s. das Beispiel mit
Th�ringen, das Martin vor ~1 Jahr in die Liste getragen hat).
Und- _egal_ was der Privat-User zu Hause einsetzt- sollte das
ihn interessieren, weil es sein Geld ist, das da M$ in den Rachen
gestopft wird (und in den Firmen die Kosten in die H�he treibt ->
seinen Arbeitsplatz gef�hrdet).
Der Beweis, dass OS/Linux in vollem Umfang auch auf den Desktops
einsetzbar ist, ist doch schon l�ngst vollbracht, oder? 

Da haben wir jetzt Qualit�t und Kosten. Fehlt noch die Politik.

> So ungern ich Billyboy auch recht gebe, aber beim Marketing ist M$ einfach 
> weiter... 
Mit solchen Summen im R�cken ist es keine Hexerei eine gute PR
auf die Beine zu stellen.
> Soweit, dass das mittlerweile ein Selbstl�ufer ist. 
Wenn man erst einmal >90% Markanteil hat, klar. Das ist
allerdings weniger eine Folge ihrer PR als vielmehr der
Lizenzpolitik und Bundling-Strategie, denke ich.0
Bundle-Lizenzen kosten die grossen Marken f�r XP-Home z.B. nur
sowas um schlappe 20 �re rum, deshalb lohnt es sich f�r die
angeblich nicht, eine zweite Linie ohne BS oder mit Linux
aufzustellen.

>Und genau in dieses Schema passt auch die aktuelle Diskussion.
>Es ist schwer, auf Fehler der Gegner zu pochen, wenn alle
>anderen wegschauen.

Es ist gar nicht notwendig, auf die Fehler von MS zu pochen. Ich
pers�nlich finde viele Produkte von MS z.B. recht brauchbar. 
Aber am Ende ist das doch nur der Honig in der B�renfalle.

Also, ich finde es wichtig, bei der Diskussion im Auge zu
behalten, wann man �ber die Vor- und Nachteile verschiedener
Systeme/Produkte redet und wann �ber Politik, sonst kommt man
dabei leicht aus dem Gleis (das nur als allgemeines statement,
zum x-ten mal... nicht als Kritik).

    Bj�rn




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