* Markus Hahn wrote/schrieb:

> > Kommt auf den Anwendungsbereich an. Wenn du Arbeitspl�tze mit
> > "Standardsoftware" hast, vielleicht, wenn du Spezialsoftware
> > einsetzt, liegt es an denen, die sie schreiben, dass sie
> > bediedienbar, effizient und leicht zu erlernen ist.
> 
> das ist f�r mich kein Argument Software die noch geschreiben werden mu�, 
> gibt es f�r den Kunden nicht. 
> Das hei�t er kauft das was auf dem Markt ist.

Das hat er doch gesagt. Was machen die ganzen Gro�unternehmen sonst mit den
Entwicklern, die bei ihnen arbeiten, wenn nicht ihre eigene Software
schreiben? Es gibt also durchaus Kunden, die sich f�r Software
interessieren, die noch geschrieben werden mu�.

Ein Kunde von mir hatte bis vor einigen Jahren noch ein auf Intel-PCs
laufendes UNIX im Einsatz. Darauf lief sein "Firmendesktop", ein
Fensterchen, �ber das die Mitarbeiter die einzelnen Individual-Programme
(fachspezifisch) starten konnten. Irgenwann wurde das dann im Lauf mehrerer
Jahre auf ihr-wi�t-schon-was portiert. Einfach so. Scheinbar hatte der
Vorstand mal Bill Gates beim Golfspielen getroffen und den Verstand
verloren.

Den Willen und den Mut(!) vorausgesetzt, k�nnte ein solches Unternehmen
auch alles wieder r�ckg�ngig machen, und wieder auf UNIX (in diesem Fall
Linux) umstellen. Macht halt keiner, weil "Windows" ist der Standard und
man hat soviel Geld daf�r ausgegeben, da� es gut sein _mu�_. Zus�tzlich
wei� Microsoft vermutlich ganz genau, wie man abtr�nnige Kunden wieder auf
die Schiene zur�cksetzt.

> > Das Zweite ist den Leuten klar zu machen, dass in den �ffentlichen
> > Verwaltungen (und in Firmen) ohne jeden Grund immer noch Unsummen an
> > Geld verbrannt werden (s. das Beispiel mit Th�ringen, das Martin vor ~1
> > Jahr in die Liste getragen hat).  Und- _egal_ was der Privat-User zu
> > Hause einsetzt- sollte das ihn interessieren, weil es sein Geld ist,
> > das da M$ in den Rachen gestopft wird (und in den Firmen die Kosten in
> > die H�he treibt -> seinen Arbeitsplatz gef�hrdet).  Der Beweis, dass
> > OS/Linux in vollem Umfang auch auf den Desktops einsetzbar ist, ist
> > doch schon l�ngst vollbracht, oder?
> 
> > Da haben wir jetzt Qualit�t und Kosten. Fehlt noch die Politik.
> 
> In diesem Fall hei�t es wirklich: Die Politik geht vom Volke aus ;-) 

Und so sch�n polemisch. Die Worte "Arbeitsplatz gef�hrdet" gefallen mir. 

Eine weitere Sache: Der ganze Kram kommt ja aus USA. Wollen wir hier sitzen
und den Anschlu� verlieren, weil s�mtliche Software aus dem Ausland kommt?


Ciao,

-martin

-- 
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