On Saturday, October 9, 2004 at 2:00:34 PM, 
    Michael Bischof <[EMAIL PROTECTED]> wrote:

> > > Vordergrund, das Vermitteln von Fakten und Anwendungsmustern oder das
> > > Verst�ndnis der Materie?
> > > Ah, hier k�nnte man jetzt richtig ausholen und argumentieren, dass das
> > > Schulsystem in Praxis verkorkst ist, da die Aufteilung von Reproduktion,
> > > Transfer und selbst�ndigen Denken nicht so, wie eigentlich vorgesehen,
> > > in der Schullaufbahn eines Sch�lers stattfindet. Quamquam, digressus sum.
>
> Du hast recht, freilich: wieviel % einer Gruppe wollen Transfer lernen ? 

Alle diejenigen, die nicht Beamte werden wollen. ;-)

Scherz beiseite. Das Problem ist weniger, dass nicht Transfer verlangt
wird in der Mittelstufe---denn bereits unbekannte Sachaufgaben in
Mathematik oder fremde Texte in einer Sprache sind Transferaufgaben.

Allerdings ist es speziell in mathematischen F�cher in der Tertia
wichtig, dass diese Transferaufgaben nicht nur mithilfe von
rezeptartiger Auswendiglernen des Schemas F zu l�sen, sondern, dass
gezielt nach dem Verst�ndnis dieses Schemas gebohrt wird. Dann w�rde
auch der Umschwung in die Oberstufe nicht so hart ausfallen.


> Wieviel sind wirklich bereit das darin liegende Risiko zu tragen ? 

Redest du von Lehrern? Das geh�rt eigentlich zu ihrem Aufgabenfeld und
ist im Schulgesetz verfasst. Das Problem ist eigentlich ein anders,
n�mlich, dass eine Note bei dem einen Lehrern eine ganz andere Note bei
einem anderen Lehrer bedeuten w�rde.


-- tcr ([EMAIL PROTECTED])  ``Ho chresim'eidos uch ho poll'eidos sophos''

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