Benjamin Peter wrote:
Klaus Klein wrote:
was ist der sicherste, bequemste und einfachste Weg ein upgrade von Debian ´stable´ auf ´testing´ durchzuführen?
Also bei mir hat es eigentlich immer relativ Problemlos geklappt die /etc/apt/sources.list durch die testing Quellen auszutauschen und dann ein apt-get update && apt-get dist-upgrade zu machen.

Wobei der aktuelle Weg wohl ein aptitude dist-upgrade wäre da aptitude wohl eine bessere Abhängigkeitprüfung nachgesagt wird.
Und weil das auch gerade ansteht: Wie lässt sich Debian ´testing´ gleich bei der Installation auswählen?
Gleich die testing CDs herunterladen, ich persönlich stehe auf die net-install Geschichten.
Zwischenbericht Versuch #1:

Nachdem ich /etc/apt/sources.list angepasst habe ging es dann mit 'aptitude update ' und aptitude dist-upgrade' zur Sache.

Nach einigem Datentransfer (zum Glück vom lokalen Mirror) lief der Rechner dann voll an die Wand und beschwerte sich das er udev x.xx nicht auf udev y.yy upgraden kann da hierfür ein Kernel > 2.6.irgendwas nötig sei, und 'nur' 2.6.8 installiert ist. (Hier startet der Dominoeffekt !!)

1. vermeintlicher Lernerfolg:
Aptitude beachtet beim upgrade keine Kernelabhängigkeiten oder aktualisiert zumindest den Kernel im Verlaufe eines Upgrades nicht mit ab.

Ohne richtiges udev gab es dann auch keinen USB-Support und damit war dann auch Ende mit dem lokalen Mirror via USB. Hier lohnt sich dann dem aktuellen Trend zum Zweit-Notebook zu entsprechen, denn nun wurden mit einem FTP-Server die großen Kaliber ausgepackt. (Muss die Tage mal nach schauen warum das Netzwerk noch lief aber der USB-Support weg war. Komisch) Nach erneutem Anpassen von /etc/apt/sources.list kam dann der erste Versuch das Dilemma zu beheben. Aptitude verweigert jedoch beharrlich ein weiteres Vorgehen und lässt sich auch manuell nicht davon überzeugen udev zu aktualisieren.

Kein Problem das besorgen wir uns halt den neuen Kernel:
- Aufruf von Aptitude
- Suche nach 'kernel-image-2.6'
- Großes Staunen: kein Kernel-Image > 2.6.8-3 zu finden!!

2. Lernerfolg:
Die Kernel-Images bei Debian heißen jetzt anderst (linux-irgendwas) und keiner sagt einem was. Frechheit.
(Aber die Lampe wurde dann erst etwas später hell)

Als EDV'ler mit entsprechend langem Leidensweg (Gruß an die Seniorenecke) kam dann also lächelnd die Sicherung mit 'cp -a ...' wieder auf die Partition, Neustart, und wieder alles beim alten.

Weil nicht sein kann was nicht sein darf: Sicherheitshalber das Ganze nochmal von Vorne.

Gleiches Ergebnis, nur das GRUB mir jetzt auch noch seine Erektion im Mittelfinger zeigt. Sch....

Macht nix, Sicherung zurück. Für was hat man den für alle Notfälle noch mindestens eine Knoppix CD dabei.

Irgendwie war dann das Lächeln einem erstaunten Gesichtsausdruck gewichen, als nach 'cp -a ...' und 'nem Reboot GRUB immer noch mit seinem Mittelfinger winkte.

Nach etlichen Stunden googeln und vorsichtigem Testen (hab ich schon erwähnt das das eigentlich das Firmen Notebook ist?) gibt es jetzt auch ein gefährliches Halbwissen wie GRUB arbeitet und der ursprüngliche Zustand war wieder hergestellt.

Vor dem nächsten Versuch wird jetzt erstmal der lokale Mirror aktualisiert (ca. 7,9GB).

Für die anstehenden freien Tage habe ich also schon mal etwas Zeitvertreib.

Gruß,
Klaus











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