Hi Klaus,
update von Sarge auf Etch habe ich selber vor einigen Monaten durchgeführt und hatte fast keine Probleme. Kann mich aber nicht erinnern ob ich schon früher den Kernel von testing hatte. udev macht immer probleme, jedesmal wenn ein Update da ist, mache ich mir Sorgen. Ich erinnere mich, dass nach dem Upgrade ich mich nicht einloggen könnte, weil /etc/nologin nicht entfernt war...
Gruß
Kemal
On 6/14/06, Klaus Klein <[EMAIL PROTECTED]> wrote:
Benjamin Peter wrote:
> Klaus Klein wrote:
>> was ist der sicherste, bequemste und einfachste Weg ein upgrade von
>> Debian ´stable´ auf ´testing´ durchzuführen?
> Also bei mir hat es eigentlich immer relativ Problemlos geklappt die
> /etc/apt/sources.list durch die testing Quellen auszutauschen und dann
> ein apt-get update && apt-get dist-upgrade zu machen.
>
> Wobei der aktuelle Weg wohl ein aptitude dist-upgrade wäre da aptitude
> wohl eine bessere Abhängigkeitprüfung nachgesagt wird.
>> Und weil das auch gerade ansteht: Wie lässt sich Debian ´testing´
>> gleich bei der Installation auswählen?
> Gleich die testing CDs herunterladen, ich persönlich stehe auf die
> net-install Geschichten.
Zwischenbericht Versuch #1:
Nachdem ich /etc/apt/sources.list angepasst habe ging es dann mit
'aptitude update ' und aptitude dist-upgrade' zur Sache.
Nach einigem Datentransfer (zum Glück vom lokalen Mirror) lief der
Rechner dann voll an die Wand und beschwerte sich das er udev x.xx nicht
auf udev y.yy upgraden kann da hierfür ein Kernel > 2.6.irgendwas nötig
sei, und 'nur' 2.6.8 installiert ist. (Hier startet der Dominoeffekt !!)
1. vermeintlicher Lernerfolg:
Aptitude beachtet beim upgrade keine Kernelabhängigkeiten oder
aktualisiert zumindest den Kernel im Verlaufe eines Upgrades nicht mit ab.
Ohne richtiges udev gab es dann auch keinen USB-Support und damit war
dann auch Ende mit dem lokalen Mirror via USB.
Hier lohnt sich dann dem aktuellen Trend zum Zweit-Notebook zu
entsprechen, denn nun wurden mit einem FTP-Server die großen Kaliber
ausgepackt.
(Muss die Tage mal nach schauen warum das Netzwerk noch lief aber der
USB-Support weg war. Komisch)
Nach erneutem Anpassen von /etc/apt/sources.list kam dann der erste
Versuch das Dilemma zu beheben.
Aptitude verweigert jedoch beharrlich ein weiteres Vorgehen und lässt
sich auch manuell nicht davon überzeugen udev zu aktualisieren.
Kein Problem das besorgen wir uns halt den neuen Kernel:
- Aufruf von Aptitude
- Suche nach 'kernel-image-2.6'
- Großes Staunen: kein Kernel-Image > 2.6.8-3 zu finden!!
2. Lernerfolg:
Die Kernel-Images bei Debian heißen jetzt anderst (linux-irgendwas) und
keiner sagt einem was. Frechheit.
(Aber die Lampe wurde dann erst etwas später hell)
Als EDV'ler mit entsprechend langem Leidensweg (Gruß an die
Seniorenecke) kam dann also lächelnd die Sicherung mit 'cp -a ...'
wieder auf die Partition, Neustart, und wieder alles beim alten.
Weil nicht sein kann was nicht sein darf: Sicherheitshalber das Ganze
nochmal von Vorne.
Gleiches Ergebnis, nur das GRUB mir jetzt auch noch seine Erektion im
Mittelfinger zeigt. Sch....
Macht nix, Sicherung zurück. Für was hat man den für alle Notfälle noch
mindestens eine Knoppix CD dabei.
Irgendwie war dann das Lächeln einem erstaunten Gesichtsausdruck
gewichen, als nach 'cp -a ...' und 'nem Reboot GRUB immer noch mit
seinem Mittelfinger winkte.
Nach etlichen Stunden googeln und vorsichtigem Testen (hab ich schon
erwähnt das das eigentlich das Firmen Notebook ist?) gibt es jetzt auch
ein gefährliches Halbwissen wie GRUB arbeitet und der ursprüngliche
Zustand war wieder hergestellt.
Vor dem nächsten Versuch wird jetzt erstmal der lokale Mirror
aktualisiert (ca. 7,9GB).
Für die anstehenden freien Tage habe ich also schon mal etwas Zeitvertreib.
Gruß,
Klaus
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